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Banker-Mord in Liechtenstein Tatverdächtiger begeht offenbar Selbstmord

Nach dem spektakulären Mord am Chef der Privatbank Frick soll sich der Tatverdächtige getötet haben. Das nimmt die Polizei in Liechtenstein an – sie hat jetzt einen Abschiedsbrief gefunden.
08.04.2014 - 09:11 Uhr Kommentieren
Nach dem Mord an dem Bankenchef der Frick & Co. AG., soll der Tatverdächtige Selbstmord begangen haben. Quelle: dpa

Nach dem Mord an dem Bankenchef der Frick & Co. AG., soll der Tatverdächtige Selbstmord begangen haben.

(Foto: dpa)

Liechtenstein Der Tatverdächtige, der einen 48-jährigen Mann am frühen Montag in der Tiefgarage einer Liechtensteiner Bank in Balzers getötet haben soll, hat aller Wahrscheinlichkeit nach Selbstmord begangen. Das erklärte die Liechtensteiner Polizei am späten Montag.

Sein Pass und seine Fahrerlaubnis sind laut Polizei in der Nähe des Rheins gefunden worden. Im Pass hätten sich demnach ein handschriftliches Geständnis und ein Abschiedsbrief befunden.

Der Mord habe sich gegen 7.30 Uhr morgens in der Tiefgarage eines Geldinstituts ereignet, erklärte die Polizei auf ihrer Webseite. Polizeisprecherin Tina Enz wollte die Bank und den Getöteten nicht namentlich nennen.

Swiss Radio 1 erklärte, dass es sich bei dem Getöteten um Jürgen Frick handelt, den Chef der Bank Frick & Co. AG. Der Radiosender berief sich dabei auf namentlich nicht genannte Bank-Mitarbeiter. Die Bank wollte auf Anfrage von Bloomberg News nicht Stellung beziehen.

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    Der Tatverdächtige, ein früherer Fondsmanager, habe seit Jahren Streit mit dem Land Liechtenstein und seiner früheren Depotbank Bank Frick, berichtet die Zeitung Vorarlberg Online. Er mache sie für das Scheitern seines Anlagefonds verantwortlich und habe versucht, gerichtlich Schadenersatz geltend zu machen.

    Liechtenstein, gelegen zwischen Österreich und der Schweiz, hat nur 36.800 Einwohner. Den letzten Mord hat es hier nach Angaben der Polizei in 2011 gegeben.

    • Bloomberg
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