Berenberg-Chef Hans-Walter Peters „Boni sind Sache der Aktionäre“
Der persönlich haftendende Gesellschafter der Berenberg-Bank verteidigt sein hohes Gehalt.
Frankfurt Die Frankfurter Niederlassung des Hamburger Bankhauses Berenberg sieht genauso aus, wie man sich eine Privatbank vorstellt. Holzgetäfelte Wände, tiefe Teppiche, Ölporträts der Altvorderen. Doch der Eindruck täuscht. Als Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter hat Hans-Walter Peters gemeinsam mit Hendrik Riehmer das Traditionshaus Berenberg zu einer Investmentbank umgebaut, bislang mit Erfolg.
Herr Peters, das Thema Banker-Boni sorgt wieder einmal für Schlagzeilen. Sie und Ihr Partner bei Berenberg, Hendrik Riehmer, gelten als die am besten bezahlten Bankchefs in Deutschland. Verdienen Sie, was Sie verdienen?
Wir verdienen erst einmal gar nichts, zumindest nicht, wenn Sie damit ein regelmäßiges, erfolgsunabhängiges Gehalt meinen. Als persönlich haftende Gesellschafter sind wir ausschließlich am Gewinn der Bank beteiligt. Das heißt, wenn die Bank nichts verdient, verdienen wir auch nichts, und wenn die Bank Geld verliert, verlieren wir Geld. Der Vertrag, der das regelt, ist übrigens schon jahrzehntealt, wir haben ihn von unseren Vorgängern übernommen.
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