Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Berkshire Hathaway Warren Buffett kauft sich in japanische Firmen ein

Berkshire Hathaway will mit dem Zukauf „ein Teil von Japans Zukunft“ werden. Warren Buffett sichert sich jeweils etwas mehr als fünf Prozent bei fünf japanischen Unternehmen.
31.08.2020 - 05:07 Uhr 1 Kommentar
Warren Buffett kauft sich in japanische Firmen ein Quelle: AFP
Warren Buffett

Der Investor sichert sich Anteile in japanischen Firmen.

(Foto: AFP)

New York Warren Buffett ist immer für eine Überraschung gut. Der Chef des Konglomerats Berkshire Hathaway kündigte am Sonntagabend Beteiligungen an fünf japanischen Unternehmen an. So habe Berkshire etwas mehr als fünf Prozent der Anteile an den Energie- und Rohstoffhändlern Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui & Co. and Sumitomo übernommen.
Die Aktien der fünf japanischen Unternehmen legten am frühen Handel am Montag um gut fünf Prozent zu. Damit sind Buffetts Anteile rund sechs Milliarden Dollar wert. Ein Einstieg des Star-Investors gilt als Gütesiegel. Viele Anleger kopieren die Strategie des Berkshire-Chefs, der bislang überwiegend in den USA investierte.

„Ich freue mich sehr, dass Berkshire Hathaway ein Teil von Japans Zukunft wird“, teilte Buffett mit.

Die Handelsunternehmen sind über die Jahre zu Konglomeraten herangewachsen, die wiederum an einer Reihe von anderen Unternehmen in der ganzen Welt beteiligt sind „und diese Partnerschaften wahrscheinlich noch weiter ausbauen. Ich hoffe, dass wir in Zukunft viele Gelegenheiten haben werden, von denen beide Seiten profitieren“, stellte Buffett klar. Was genau er damit meinte, ließ er offen.

Zu Berkshire Hathaway gehört neben einer großen Versicherungs- auch eine Industrie- und eine Energiesparte. Auch gehören rund 90 Mittelständische Unternehmen zu Buffetts Konglomerat, genauso wie ein über 200 Milliarden Dollar schweres Aktienportfolio, mit großen Beteiligungen an Konzernen wie Apple, der Bank of America und Coca-Cola.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Buffett hatte sich in der Coronakrise weitgehend mit Aktien- und Unternehmenskäufen zurückgehalten. Im Juli verkündete er jedoch, dass seine Energie-Sparte Gas-Pipelines für rund zehn Milliarden Dollar von einem Konkurrenten übernehmen würde.
    Die Beteiligungen in Japan sollen Berkshires Versicherungstochter National Indemnity zugerechnet werden. Buffett versicherte, dass er plane, die Investments für eine lange Zeit zu halten und sogar noch ausbauen zu wollen, bis auf maximal 9,9 Prozent der Anteile.

    Mehr: Die Nachfolge des ältesten Wall-Street-CEOs Warren Buffett ist nach langer Geheimniskrämerei klar. Seine Aufgaben teilt der 90-Jährige unter mehreren Managern auf.

    Startseite
    Mehr zu: Berkshire Hathaway - Warren Buffett kauft sich in japanische Firmen ein
    1 Kommentar zu "Berkshire Hathaway: Warren Buffett kauft sich in japanische Firmen ein"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Bravo. Er hat verstanden. Japan hat kein Schwarzen-Problem. Japan kann die Digitalisierung auf Produktions-Ebene sehr gut. USA hat dagegen zahlreich Fabriken verlagert ins billige Ausland. Japan hat kein teures Migrations-Problem. Und das Beste: In Japan gilt Bildung als das höchste Gut. In USA und Deutschland bröckelt die Bildung eher. Und Japan kann Staatsfinanzen, sie schöpfen Geld über die Notenbank für Infrastruktur für Null Zinsen. Kohl war so naiv, die eine Billion für den Aufbau der Neuen Bundesländer mit Zinsen zu finanzieren und Deutschland ohne Not massiv zu verschulden. An Blödheit ist das nicht zu übertreffen. Auch jetzt macht man wieder grobe Fehler, den EU-Südländern über Brüssel zu helfen und die EU zu verschulden, statt den Südländern einfach die eigene staatliche Verschuldungs-Grenze erhöhen zu lassen. An der Strategie von Japan und seiner Notenbank sieht man klar, Japan kann es besser. Der alte Fuchs, das Orakel, Warren Buffett, kann es auch sehr sehr gut. Deutschland kann es nicht gut und regiert die EU ziemlich falsch.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%