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Bescheidene Weihnachtsfeiern Banker feiern mit 35 Euro pro Person

Europas Banker haben Angst – und zwar vor Weihnachtsfeiern. Zu tief sitzen die Ängste mit pompösen Parties negativ aufzufallen. Die Weihnachtsfeiern setzen dieses Jahr deshalb auf bescheidene Buffetts und Tischtennis.
19.12.2014 - 11:24 Uhr Kommentieren
Ein Mann, verkleidet als Weihnachtsmann, sitzt auf dem Kollhoff-Turm in Berlin. Deutsche Banker feiern dieses Jahr Weihnachten unspektakulär – aus Angst vor negativen Schlagzeilen. Quelle: Reuters

Ein Mann, verkleidet als Weihnachtsmann, sitzt auf dem Kollhoff-Turm in Berlin. Deutsche Banker feiern dieses Jahr Weihnachten unspektakulär – aus Angst vor negativen Schlagzeilen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt/London Weihnachtsfeier ja, Schlagzeilen nein. Nichts fürchten die Banker in London und Frankfurt mehr, als mit opulenten Parties aufzufallen. Die sind seit der Finanzkrise und milliardenschweren Rettungsaktionen durch den Steuerzahler verpönt. Dieses Jahr rücken die großen Finanzinstitute zwar wieder Geld raus für ein gemütliches Zusammensein zum Jahresausklang. Aber es darf eben nicht zu schick sein. Bloß nicht auffallen, heißt die Devise.

Da ist Kreativität gefragt. In der Londoner City werden viele Weihnachtsfeiern neuerdings in Team-Events umfunktioniert, mit denen angeblich das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt werden soll. Besonders beliebt: Cocktail-Kurse, Weinproben und Go-Karting-Wettbewerbe. Jeder schaue auf die Kosten, berichtet Pascale Miller vom Veranstaltungsmanager Precipuus Events. „Aber wenn man es als Teambuilding verkaufen kann, oder sogar als Fortbildungsmaßnahme, dann muss man das nicht ins Unterhaltungsbudget buchen.“

Es gibt noch einen anderen Vorteil: In informellen Treffpunkten wie Pubs und Sportanlagen können Banker dank legerer Freizeitkleidung quasi inkognito auftreten. Der Anzug bleibt zu Hause, der ramponierte Ruf auch.

„Wir haben viel mehr Anfragen nach etwas Außergewöhnlichem, zum Beispiel Tischtennis“, berichtet auch Nick Telson von DesignMyNight.com. „Heutzutage geht es darum, als Team etwas zusammen zu machen und nicht darum, die schönsten Locations zu bekommen.“

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