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Betrugsvorwürfe Externe Berater sollen Barclays helfen

Die britische Großbank steht unter dem Verdacht, Investoren betrogen zu haben. Nun reagiert Barclays und holt sich externe Berater ins Haus. Sie sollen die Vorwürfe klären – und eine Millionenstrafe verhindern.
27.06.2014 - 17:53 Uhr Kommentieren
Barclays steht in den USA unter Betrugsverdacht. Quelle: dpa

Barclays steht in den USA unter Betrugsverdacht.

(Foto: dpa)

London Die britische Großbank Barclays holt sich zur Aufklärung von Betrugsvorwürfen externe Hilfe ins Haus. Barclays-Chef Antony Jenkins gab in einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter am Freitag bekannt, dass das Kreditinstitut Berater engagieren werde. Damit wolle die Bank die laufenden Untersuchungen wegen des Verdachts auf Abzocke bei Geschäften auf der eigenen Handelsplattform beschleunigen und objektive Ermittlungen ermöglichen. Die Bank teilte jedoch nicht mit, wen sie mit der Aufgabe betrauen will. Normalerweise greift sie aber auf die Anwaltskanzleien Clifford Chance in Großbritannien oder Sullivan & Cromwell in den USA zurück.

Die USA werfen Barclays vor, Investoren systematisch hinters Licht geführt zu haben. Das Institut soll Ermittlern zufolge Kunden mit falschen Informationen auf seine Handelsplattform gelockt haben, wo ihnen Hochfrequenzhändler dann Geld abgeluchst hätten. Für das Londoner Geldhaus, das in den USA 2012 bereits wegen der Manipulation von Referenz-Zinssätzen bestraft wurde, ist der neue Betrugsprozess ein Rückschlag. Analysten schätzen, dass Barclays eine Strafe von 163 Millionen Dollar droht.

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