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BHF-Bank Aufatmen bei Deutscher Bank

Die RHJI-Aktionärsrevolte ist abgeschmettert, die Deutsche Bank kann weiter hoffen. RHJI-Eigner haben gegen Vorschläge rebellierender Hedgefonds gestimmt. Die RHJI-Aktionäre sind für den BHF-Kauf.
18.06.2013 - 19:20 Uhr Kommentieren
Anshu Jain, Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank hatte sich mit RHJI im September auf den Verkauf der traditionsreichen BHF-Bank für knapp 400 Millionen Euro geeinigt. Noch fehlt die Zustimmung der Finanzaufsicht BaFin. Quelle: dpa

Anshu Jain, Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank hatte sich mit RHJI im September auf den Verkauf der traditionsreichen BHF-Bank für knapp 400 Millionen Euro geeinigt. Noch fehlt die Zustimmung der Finanzaufsicht BaFin.

(Foto: dpa)

Brüssel Die Deutsche Bank kann weiter auf einen Verkauf der BHF-Bank hoffen. Der Interessent RHJ International konnte am Dienstag eine Revolte von Aktionären abwehren, die unter anderem einen Stopp aller Zukäufe gefordert hatten. Auf der Hauptversammlung des Finanzinvestors stimmte eine Mehrheit gegen den Antrag mehrerer Hedgefonds, RHJI aufzuspalten, Kapital auszuschütten und mehrere Top-Manager abzusetzen. Die Gruppe rund um den Genfer Hedgefonds Equilibria, die vier Prozent des RHJI-Kapitals repräsentiert, kritisiert die Strategie des vom früheren Dresdner-Bank-Vorstand Leonhard Fischer geführten Unternehmens. Sie hält den Kauf der BHF-Bank für riskant. RHJI dagegen hatte die Vorschläge als destruktiv und schädlich zurückgewiesen und argumentiert, bei einem Stopp des BHF-Kaufs drohten Schadenersatzzahlungen.

"Wenn diese Akquisition abgeschlossen wird, werden wir eine starke Position in den zwei größten und am schnellsten wachsenden Märkten für Vermögensverwaltung in Europa haben", sagte Fischer vor den Aktionären. Unterstützung erhielt er vom größten RHJI-Aktionär Franklin Equity Group, der nach Reuters-Daten 15,5 Prozent hält und sich vergangene Woche gegen die Vorschläge der rebellierenden Hedgefonds ausgesprochen hatte.

Die Deutsche Bank hatte sich mit RHJI im September auf den Verkauf der traditionsreichen BHF-Bank für knapp 400 Millionen Euro geeinigt. Noch fehlt die Zustimmung der Finanzaufsicht BaFin, die schon einmal Zweifel an der Finanzkraft des Investors geäußert hatte. Dieser holte daraufhin Co-Finanzierer wie den weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock ins Boot, der seinerseits auch gut neun Prozent an RHJI hält. Dem Investor gehört bereits die britische Privatbank Kleinwort Benson, die Fischer mit der auf reiche Privatkunden spezialisierten BHF zusammenführen will. Damit soll der Investor zu einer Finanzgruppe weiterentwickelt werden. Während die Tochter Kleinwort Benson schwarze Zahlen schreibt, steckt RHJI in der Verlustzone.

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