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Premium BHF Kleinwort Benson Schlammschlacht verschärft sich

Der Streit um die Frankfurter Traditionsbank BHF geht in die nächste Runde: Nachdem das Übernahmeangebot der chinesischen Finanzgruppe Fosun von den anderen Großaktionären abgelehnt wurde, beginnt das Gerüchte-Streuen.
03.09.2015 - 21:04 Uhr
Mit 675 Millionen Euro halten die anderen Großaktionäre der BHF-Bank das Angebot der chinesischen Fosun-Gruppe für zu niedrig. Quelle: Reuters
Angebot zu niedrig

Mit 675 Millionen Euro halten die anderen Großaktionäre der BHF-Bank das Angebot der chinesischen Fosun-Gruppe für zu niedrig.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Beim Tauziehen um die Zukunft der traditionsreichen Frankfurter BHF-Bank rückt nun auch die finanzielle Schlagkraft des chinesischen Bieters Fosun in den Fokus. Dabei geht es um Spekulationen, Fosun leide unter dem Kursverfall an den chinesischen Börsen, was den Appetit auf Akquisitionen dämpfe. In Finanzkreisen wies man diese Überlegungen aber am Donnerstag zurück. „Fosun will keine Aktien als Übernahmewährung einsetzen und verfügt nach wie vor über ausreichende Mittel“, sagte ein Insider. Zuvor hatte die „Financial Times“ auf den jüngsten Kursrutsch der Fosun-Aktie hingewiesen. Außerdem sehe sich Fosun wachsendem politischem Druck ausgesetzt, mehr im Inland zu investieren, anstatt auf Shoppingtour in Europa zu gehen, schrieb das Blatt. Weil Fosun ein privatwirtschaftliches Unternehmen sei, könne man dieses Argument nicht ernst nehmen, hieß es dazu in Finanzkreisen. Das Interesse der Chinesen sei unverändert hoch. Fosun lehnte eine Stellungnahme dazu ab.

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