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Premium Bilanzskandal Ex-Wirecard-Chef Markus Braun soll noch 2021 angeklagt werden – ihm drohen zehn Jahre Haft

Die Vorwürfe lauten auf gewerbsmäßigen Bandenbetrug, Marktmanipulation und Untreue. Neben Braun sollen sich zwei weitere Manager verantworten. Ein früherer Vorstand steht überraschend nicht auf der Liste.
10.06.2021 - 16:05 Uhr
Fast zwei Jahrzehnte stand Markus Braun an der Spitze des Wirecard-Konzerns. Vom jahrelangen Betrug will er nichts mitbekommen haben. Seit Juli 2020 sitzt er in Untersuchungshaft. Quelle: Reuters
Markus Braun

Fast zwei Jahrzehnte stand Markus Braun an der Spitze des Wirecard-Konzerns. Vom jahrelangen Betrug will er nichts mitbekommen haben. Seit Juli 2020 sitzt er in Untersuchungshaft.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Vor einem Jahr musste er als Chef abdanken, am 22. Juli 2020 kam er in Untersuchungshaft, nun soll Markus Braun vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft München bereitet nach Informationen des Handelsblatts eine Anklage gegen den ehemaligen Wirecard-Vorstandschef vor.

Sie beschuldigt Braun des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs, der Marktmanipulation und der Untreue, sollte sich im Verlauf der weiteren Ermittlungen nicht Gegenteiliges erweisen. Sollte die Anklage zugelassen werden, drohen dem 51-Jährigen im schlimmsten Fall mehr als zehn Jahre Haft.

Die Staatsanwaltschaft äußert sich auf Anfrage nicht dazu. Eine Sprecherin verwies lediglich darauf, dass „wir seit Juni 2020 fast 400 Beschuldigten- und Zeugenvernehmungen durchgeführt haben. Ganz allgemein werde bei mehreren Beschuldigten immer gegen diejenigen beschleunigt ermittelt, bei denen wegen Untersuchungshaft der besondere Beschleunigungsgrundsatz gilt.“ An der Aufklärung des Sachverhalts arbeite man weiter mit einem hohen personellen und persönlichen Einsatz.

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