Blitzanalyse Gewinn der Commerzbank bricht ein – Bank hält trotzdem am Jahresziel fest
Das Schild einer Commerzbank-Filiale nahe der Zentrale der Commerzbank in Frankfurt. Das Geldhaus hat weniger verdient als erwartet.
Frankfurt Die Commerzbank hat an diesem Mittwochmorgen über die Geschäfte im ersten Halbjahr berichtet. Wegen des Zinsumfelds und der Konjunkturabkühlung ging der Gewinn deutlich zurück.
Damit steigt der Druck auf das Management, bis Herbst eine neue Strategie zu erarbeiten, um aus eigener Kraft mehr Gewinn zu erwirtschaften und für einen steigenden Aktienkurs zu sorgen. Seit einem Zwischenhoch während der Fusionsverhandlungen mit der Deutschen Bank Mitte April hat die Commerzbank-Aktie rund 30 Prozent verloren.
Im Vormittagshandel verliert die Aktie drei Prozent und wird zum Kurs von 5,53 Euro gehandelt.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
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- Der Gewinn ist im ersten Halbjahr um 27 Prozent eingebrochen auf 391 Millionen Euro.
- Die Bank hat deutlich mehr Geld für ausfallgefährdete Kredite zurückgelegt. Die Risikovorsorge wurde um 60 Prozent auf 256 Millionen Euro erhöht.
- Die um Sondereffekte bereinigten Erträge sanken im ersten Halbjahr um zwei Prozent auf 4,29 Milliarden Euro.
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