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Börsenbetreiber Deutsche Börse hat mehr Geld für Übernahmen zur Verfügung

Für den Bereich M&A stehen dem Konzern rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Ein Verkauf der Tochter Clearstream steht nicht auf der Tagesordnung.
29.10.2019 - 15:53 Uhr Kommentieren
Die Kassen des Börsenbetreibers sind gut gefüllt. Quelle: ddp/Dr. Michael Gellner
Die Zentrale der Deutschen Börse in Eschborn

Die Kassen des Börsenbetreibers sind gut gefüllt.

(Foto: ddp/Dr. Michael Gellner)

Frankfurt Die Deutsche Börse kann sich dank ihres Wachstums größere Fusionen und Übernahmen (M&A) leisten. „Wir haben nun rund zwei Milliarden Euro für M&A-Transaktionen zur Verfügung“, sagte Finanzchef Gregor Pottmeyer am Dienstag bei einer Telefonkonferenz mit Analysten. Bislang hatte die Börse ihre Finanzkraft für Übernahmen auf 1,5 Milliarden Euro beziffert.

Konzernchef Theodor Weimer ist seit seinem Amtsantritt im Januar 2018 auf der Suche nach Übernahmen im Datengeschäft, im Anleihen-, Devisen- und Rohstoffhandel sowie im Fondsservicegeschäft. „Das Datengeschäft genießt eine höhere Priorität, aber die möglichen Übernahmeziele sind begrenzt“, sagte Weimer. Die Börse werde diszipliniert bleiben und nicht zu viel zahlen.

Sollte der Konzern in den nächsten Monaten keine Übernahme stemmen, werde er auch einen Aktienrückkauf erwägen, um einen Teil der überschüssigen Liquidität abzubauen, sagte Pottmeyer. „Wir sitzen auf einer Milliarde Euro in bar. Offensichtlich müssen wir damit etwas tun. Unsere bevorzugte Lösung ist eine M&A-Transaktion.“

Zuletzt hatte die Börse zwischen Ende 2017 und Ende 2018 in zwei Programmen eigene Aktien für insgesamt 400 Millionen Euro zurückgekauft.

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    Einen Verkauf der Tochter Clearstream schloss Weimer so gut wie aus. „Warum soll ich ein hoch profitables Geschäft verkaufen, das schön wächst?“, fragte der Börsenchef.

    Die Abwicklungs- und Verwahrtochter begrenzt allerdings die Feuerkraft der Börse bei Übernahmen: Damit Clearstream ihr gutes Rating behält, darf sich die Börse bei möglichen Übernahmen nicht zu sehr verschulden.

    Mehr: Die 39 Milliarden Dollar schwere Fusion der größten Börsenplätze Asiens und Europas ist gescheitert. Die HKEX begründet ihren Rückzug mit dem Widerstand der Londoner.

    • rtr
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