Börsenbetreiber Konkurrent für die Deutsche Börse: Die neue Handelsplattform Spectrum startet
Der Vorstandschef will, dass das Angebot von Spectrum im Vergleich zu traditionellen Börsen überschaubar bleibt.
Frankfurt Nicky Maan ist positiv überrascht von Frankfurt. Die Stadt sei sehr international und viel besser als ihr Ruf, sagt der Manager des britischen Finanzkonzerns IG Group. Maan ist darüber sehr froh, denn der 33-jährige Brite wird künftig viel Zeit in der Mainmetropole verbringen.
Der Grund: IG geht an diesem Montag in Frankfurt mit einer neuen europäischen Handelsplattform namens Spectrum an den Start – und Maan ist deren Chef. Spectrum bietet den Handel mit strukturierten Produkten an und will den Platzhirschen Deutsche Börse und Börse Stuttgart künftig Marktanteile im Geschäft mit Privatanlegern abnehmen.
„In fünf Jahren möchten wir der wichtigste Handelsplatz für Privatanleger sein“, sagt Maan im Gespräch mit dem Handelsblatt. Anleger können nicht direkt bei Spectrum handeln, aber über Banken und Broker – in Deutschland beispielsweise über ING, Comdirect, Flatex oder die Consorsbank. Diese Firmen will Maan als Kunden gewinnen.
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