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Britische Großbank Lloyds muss erneut für Altlasten büßen

Lloyds hat 1,4 Milliarden Pfund für die Entschädigung von Kunden zurückgelegt: Wegen unnötiger Restschuldversicherungen, dem teuersten Verbraucherskandal Großbritanniens, müssen mehrere Geldhäuser Milliarden rücklegen.
31.07.2015 - 11:58 Uhr Kommentieren
Das Institut war in der Finanzkrise vom Staat aufgefangen worden. Quelle: dpa
Großbank Lloyds

Das Institut war in der Finanzkrise vom Staat aufgefangen worden.

(Foto: dpa)

London Altlasten haben die britische Großbank Lloyds im ersten Halbjahr erneut ausgebremst. Das Institut habe weitere 1,4 Milliarden Pfund für die Entschädigung von Kunden zurückgelegt, teilte das Bankhaus am Freitag mit. In der Vergangenheit hatte Lloyds – wie auch andere britische Finanzinstitute – Verbrauchern unnötige Restschuldversicherungen aufgedrängt. Die gesamte Rechnung dafür beläuft sich für Lloyds nun auf 13,4 Milliarden Pfund.

Es ist der teuerste Verbraucherskandal in der britischen Bankengeschichte – auch andere Geldhäuser mussten dafür Milliarden zurücklegen. Bei Lloyds stand per Ende Juni trotzdem ein kräftiger Gewinnanstieg zu Buche: Der Überschuss kletterte um 38 Prozent auf 1,2 Milliarden Pfund (etwa 1,7 Milliarden Euro), blieb damit aber unter den Analystenerwartungen.

Weil die Bank bei der Aufpolsterung ihrer Kapitaldecke weiter vorankommt, liebäugelt sie damit, schon bald zusätzliches Geld an die Aktionäre auszuschütten - etwa über eine Sonderdividende. Damit könnte Lloyds auch für Privatanleger attraktiv werden, so das Kalkül.

Das Institut war in der Finanzkrise vom Staat aufgefangen worden. Er hält noch immer knapp 15 Prozent. Der britische Finanzminister George Osborne hat angekündigt, bei der weiteren Privatisierung vor allem auf Kleinsparer zu zielen.

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