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Britische Krisenbank Labour will RBS aufspalten

Die britische Labour-Partei will bei einem Wahlsieg die Krisenbank RBS zerschlagen. Es sollen mehrere kleine Einheiten geschaffen werden. Das Institut wurde in der Finanzkrise 2008 mit 45 Milliarden Pfund gerettet.
16.05.2017 - 16:00 Uhr Kommentieren
Seit 2007 hat die Bank keinen Jahresgewinn mehr geschafft, stattdessen Verluste in Höhe von 52 Milliarden Pfund angehäuft. Quelle: AP
Britische Krisenbank

Seit 2007 hat die Bank keinen Jahresgewinn mehr geschafft, stattdessen Verluste in Höhe von 52 Milliarden Pfund angehäuft.

(Foto: AP)

London Die britische Labour-Partei will bei einem Wahlsieg die Krisenbank RBS zerschlagen. Es sollten mehrere kleine und lokale Einheiten geschaffen werden, hieß es am Dienstag im Wahlprogramm von Labour-Chef Jeremy Corbyn. Dafür würden im Falle eines Siegs bei den Parlamentswahlen im Juni Beratungen aufgenommen werden. Kleinere lokale Einheiten wären laut Labour näher am Kunden dran.

Ein Sprecher der Royal Bank of Scotland sagte, das Institut aus Edinburgh habe vergangenes Jahr neue Kredite im Volumen von 24 Milliarden Pfund (knapp 218 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt und damit die Wirtschaft gestützt. RBS sei einfacher, sicherer und kundenorientierter geworden.

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Europas Banken stecken in der Krise. Doch ein genauer Blick auf die Kennzahlen zeigt: Das gilt nicht für alle Institute. Im Vergleich von Nettogewinn, Eigenkapitalrendite und Eigenkapitalquote schneiden einige Institute deutlich besser ab als andere.

Besonders interessant ist dabei das Verhältnis zwischen Kurs und Buchwert pro Aktie (KBV). Der Wert offenbart, inwieweit der Börsenwert einer Bank mit den Aktiva, also den Werten in den Büchern der Bank, übereinstimmt. Bis auf drei Banken liegt das KBV bei allen Geldhäusern unter 1, drastisch fällt dieser Wert bei der Deutschen Bank aus. Ein KBV unter 1 bedeutet, dass sich die Aktionäre entweder von einer Zerschlagung der Bank mehr Geld versprechen würden als von der Fortführung des Geschäfts, – oder, dass sie den Qualitäten der Bilanzen, also der verzeichneten Aktiva, nicht vertrauen. Im Folgenden werden die Kennzahlen für die wichtigsten europäischen Banken dargestellt, sortiert nach den Nettogewinnen im 2. Quartal 2017. Aktienkurse vom 3. August 2017

(Foto: dpa)
Platz 10: Commerzbank
2 von 12

Nettoverlust: 643 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: –3,1 Prozent

Eigenkapitalquote: 13 Prozent

KBV (Aktienkurs vom Stichtag/Buchwert pro Aktie): 0,50

(Quelle: Bloomberg)

(Foto: Reuters)
Platz 11: Barclays
3 von 12

Nettoverlust: 1.440 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: –4,6 Prozent

Eigenkapitalquote: 13,1 Prozent

KBV: 0,63

(Foto: Reuters)
Platz 7: RBS
4 von 12

Nettogewinn: 791 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 5,6 Prozent

Eigenkapitalquote: 14,8 Prozent

KBV: 0,66

(Foto: Reuters)
Platz 9: Credit Suisse
5 von 12

Nettogewinn: 280 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 4,4 Prozent

Eigenkapitalquote: 13,3 Prozent

KBV: 0,88

(Foto: Reuters)
Platz 8: Deutsche Bank
6 von 12

Nettogewinn: 447 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 3,2 Prozent

Eigenkapitalquote: 14,1 Prozent

KBV: 0,48

(Foto: dpa)
Platz 5: Société Générale
7 von 12

Nettogewinn: 1.058 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 9,5 Prozent

Eigenkapitalquote: 11,7 Prozent

KBV: 0,65

(Foto: Reuters)

Das Institut wurde in der weltweiten Finanzkrise 2008 mit 45 Milliarden Pfund gerettet und verstaatlicht. Die britische Regierung hält immer noch mehr als 70 Prozent der Anteile. Seit 2007 hat die Bank keinen Jahresgewinn mehr geschafft, stattdessen Verluste in Höhe von 52 Milliarden Pfund angehäuft.

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