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Bundesband-Vorstand Dombret erwartet Bankenkonsolidierung

Der europäische Bankensektor steht vor einschneidenden Veränderungen. So sieht es jedenfalls Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret. Überkapazitäten sollten durch „Fusionen und Bankübernahmen“ reduziert werden.
09.11.2014 - 16:47 Uhr Kommentieren
Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank: „Die Banken mit Kapitallücken haben neun Monate Zeit, um ihre Lücken zu schließen. Anderenfalls werden sie abgewickelt, und das ist auch richtig so.“ Quelle: Reuters

Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank: „Die Banken mit Kapitallücken haben neun Monate Zeit, um ihre Lücken zu schließen. Anderenfalls werden sie abgewickelt, und das ist auch richtig so.“

(Foto: Reuters)

Berlin Der europäische Bankensektor könnte aus Sicht von Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret vor einer Konsolidierung stehen. „Fusionen und Bankübernahmen sollten zumindest kein Tabu sein“, sagte Dombret dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Es gebe Überkapazitäten im europäischen Banksektor. „Konsolidierung ist sicherlich ein Mittel, um Kapazität aus dem Markt zu nehmen.“

Mit Blick auf die 13 europäischen Banken, die beim Stresstest durchgefallen waren, sagte Dombret: „Die Banken mit Kapitallücken haben neun Monate Zeit, um ihre Lücken zu schließen. Anderenfalls werden sie abgewickelt, und das ist auch richtig so.“ Es könne nicht sein, dass ein Teil der Wirtschaft vom Scheitern ausgenommen werde, alle anderen Teile aber nicht.

Die 13 beim Stresstest durchgefallenen Häuser im Euroraum brauchen noch knapp zehn Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank (EZB) Ende Oktober mitgeteilt hatte. Die meisten Banken waren in Italien durchgerasselt.

Die EZB, die am 4. November die Aufsicht über die größten Banken der Eurozone übernommen hatte, verlangt von den 13 Instituten bis zum 10. November 2014 Pläne, wie sie die verbleibenden Kapitallücken schließen wollen.

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