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Bundesbank ermutigt Geldhäuser „Keine Tabus“ bei Filial-Schließungen

Angesichts der niedrigen Zinsen müssen Finanzinstitute ihre Kosten senken. Dabei sollen sie auch nicht vor Schließungen zurückschrecken, findet die Bundesbank. Am radikalsten geht hierzulande die HypoVereinsbank vor.
21.04.2015 - 16:27 Uhr 2 Kommentare
Am radikalsten geht in Deutschland die HypoVereinsbank vor, die etwa die Hälfte ihrer rund 600 Filialen dichtmacht. Quelle: dpa
Logo der HypoVereinsbank

Am radikalsten geht in Deutschland die HypoVereinsbank vor, die etwa die Hälfte ihrer rund 600 Filialen dichtmacht.

(Foto: dpa)

Frankfurt Deutsche Finanzinstitute sollen aus Sicht der Bundesbank beim Kostensenken nicht vor der Schließung von Niederlassungen zurückschrecken. „Viele Banken scheinen angesichts der Digitalisierung und des demografischen Wandels über die Größe ihrer Filialnetze nachzudenken“, sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret dem Wirtschaftsmagazin „Euro“ laut Vorabbericht. „Dabei darf es keine Tabus geben.“ Angesichts niedriger Zinsen müssten die Institute ihre Kosten senken, bekräftigte Dombret. „Hier können deutsche Institute noch mehr tun.“

Am radikalsten geht hierzulande die HypoVereinsbank vor, die etwa die Hälfte ihrer rund 600 Filialen dichtmacht. Auch bei der Deutschen Bank, die derzeit an einer neuen Strategie bastelt, wird es Finanzkreisen zufolge kräftige Einschnitte geben.

Neben einer Abspaltung der Postbank könnte Deutschlands größtes Geldhaus bis zu einem Drittel der blauen Deutsche-Bank-Filialen schließen.

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    2 Kommentare zu "Bundesbank ermutigt Geldhäuser: „Keine Tabus“ bei Filial-Schließungen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Gerichte haben hier sehr eindeutig geurteilt. Man braucht einen aktuellen Virenkiller. Hat man den auf dem System, wird die Bank wohl den Schaden bezahlen. Bei mir hat die Bank aber schon dafür gesorgt gehabt, dass die Zahlung zurückgehalten wurde, da die Zahlungsstruktur des Virusses bereits der Bank bekannt war. Es tun die Banken also auch einiges bei neuen Viren.

    • Am Besten, man fängt mit der Schließung der Bundesbank (als nutzlose Filiale der EZB) an.


      Gerade ältere Leute, die Online-Banking nicht wollen oder es nicht beherrschen (wollen), sind auf Filialen angewiesen.

      Nebenbei: In den AGB zum Online-Banking wird man verpflichtet "sein Betriebssystem auf dem neuesten Stand zu halten" (Zitat aus den AGB meiner Bank).

      Heißt im Klartext: Wann immer etwas passiert ( Konto gehackt, etc.)
      wird die Bank mit einem Heer von Juristen nachweisen, daß das Betriebssystem NICHT auf dem neuesten Stand war. Damit bleibt der Kunde auf dem Schaden sitzen.

      Papier-Banking mag altmodisch und langsam sein, aber es ist ist ungleich sicherer, zumal es für Profis immer noch recht leicht ist., ein Konto zu hacken (das wird mit schöner Regelmäßigkeit von der Computerzeitschrift c't nachgewiesen).

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