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Cerberus Commerzbank-Großaktionär will mit Bawag an die Börse

Commerzbank-Großaktionär Cerberus hält auch 52 Prozent an der Bank Bawag. Nach einem mühsamen Umbau will der Finanzinvestor das österreichische Geldhaus an die Börse bringen. Die Pläne werden konkreter.
03.08.2017 - 11:14 Uhr Kommentieren
Für das österreichische Geldhaus soll es zeitnah aufs Börsenparkett gehen. Quelle: Reuters
Bawag Bank

Für das österreichische Geldhaus soll es zeitnah aufs Börsenparkett gehen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt/Zürich Der als aggressiv geltende US-Finanzinvestor Cerberus, der seit wenigen Wochen auch bei der Commerzbank als Großaktionär auftritt, bringt wahrscheinlich in naher Zukunft die österreichische Bank Bawag an die Börse. „Cerberus, GoldenTree und die Bawag P.S.K. evaluieren gerade mehrere strategische Optionen für das Unternehmen, inklusive eines möglichen IPOs“, sagte der CEO der Bank, Anas Abuzaakouk. Es wird über eine Bewertung bis zu fünf Milliarden Euro spekuliert.

Die Bawag gehört zu 52 Prozent dem US-Investor Cerberus, weitere 40 Prozent hält der US-Fonds Golden Tree Asset Management. Ein kleineres Aktienpaket hält auch die Österreichische Post. Cerberus hatte die Bank 2007 gemeinsam mit drei anderen Investoren für 3,2 Milliarden Euro gekauft. Zuletzt wurde bekannt, dass Cerberus 5,01 Prozent an der Commerzbank hält – der Finanzinvestor ist damit der zweigrößte Aktionär nach dem Staat.

Die Bawag profitierte im ersten Halbjahr von einem guten Marktumfeld. Der Gewinn stieg um 2,5 Prozent auf 251 Millionen Euro, wie das Institut am Donnerstag bekanntgab. Dank der Übernahme der Start Bausparkasse und der Immo-Bank konnte das Geldhaus die für die Refinanzierung wichtigen Kundeneinlagen steigern, zugleich musste sie den Privatkunden weniger Zinsen zahlen. Dank der Zukäufe stieg auch das Volumen der ausgereichten Kredite. Der Zinsüberschuss kletterte trotz der niedrigen Zinsen um fünf Prozent auf 395 Millionen Euro. Die harte Kernkapitalquote verbesserte sich um 1,4 Prozentpunkte auf 16,5 Prozent.

Die Bawag bekräftigte, sich nach weiteren Zukäufen umzusehen. Sie hatte erst vor wenigen Monaten die Übernahme der Stuttgarter Südwestbank angekündigt, die die Österreicher als Plattform für die Expansion nach Deutschland nutzen wollen. Der Deal soll im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden.

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