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Premium Clearing-Geschäft Tauziehen um den Euro-Derivatehandel

Zwischen Großbritannien und der EU zeichnet sich ein heftiger Streit um den Abzug des lukrativen Euro-Derivatehandels im Zuge des Brexit ab. Britische Experten verteidigen den Status quo mit Größenvorteilen.
04.05.2017 - 18:45 Uhr
In Brüssel werden die Forderungen immer lauter, das Euro-Clearing nach dem Austritt Großbritanniens in die EU zu verlegen. Quelle: Reuters
Sicht auf die Themse und das Finanzviertel Londons

In Brüssel werden die Forderungen immer lauter, das Euro-Clearing nach dem Austritt Großbritanniens in die EU zu verlegen.

(Foto: Reuters)

London Zwei Jahre ist es her, dass der Europäische Gerichtshof der Londoner Finanzbranche einen großen Gefallen tat: Die Richter entschieden, dass die Abwicklung von Wertpapiergeschäften in Euro nicht zwangsläufig in der Euro-Zone über die Bühne gehen müsse – wie es die Europäische Zentralbank (EZB) gefordert hatte. Das sogenannte Euro-Clearing blieb auf der Insel.

Doch jetzt droht erneut ein Abzug des lukrativen Geschäfts. Dieses Mal ist es die EU-Kommission, die laut darüber nachdenkt und laut Vizepräsident Valdis Dombrovskis bis Juni konkrete Vorschläge vorlegen will. Die Londoner Finanzbranche bringt sich bereits in Stellung und versucht, dagegen zu argumentieren: „Größenvorteile machen im Clearing einen großen Unterschied, wenn es um die Kosten geht“, sagte Miles Celic, Chef der britischen Lobbyvereinigung der Finanzbranche, CityUK. Das sei der Grund, warum die Abwicklung an der Themse stattfinde. „Eine erzwungene Verlagerung würde zu Unsicherheit, Fragmentierung sowie zu höheren Kosten führen“, so Celic.

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