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Coronakrise Wall-Street-Boni sollen 2020 wohl bis zu 20 Prozent sinken

Neben der Coronakrise muss auch die extreme Differenz zwischen Manager- und Angestelltengehältern bei der Boni-Vergabe berücksichtigt werden, fordert ein Bericht.
23.06.2020 - 22:49 Uhr Kommentieren
Magere Zeiten für Boni: Neben den Verlusten Coronakrise sollte auch die extreme Differenz zwischen Manager- und Angestelltengehältern bei der Vergabe von zusätzlichen Gratifikationen berücksichtigt werden, fordert ein Bericht. Quelle: AP
New Yorker Börse an der Wall Street

Magere Zeiten für Boni: Neben den Verlusten Coronakrise sollte auch die extreme Differenz zwischen Manager- und Angestelltengehältern bei der Vergabe von zusätzlichen Gratifikationen berücksichtigt werden, fordert ein Bericht.

(Foto: AP)

New York Auch die Wall Street muss in der Coronavirus-Pandemie den Gürtel enger schnallen: Die Bonuszahlungen für Banker und Aktienhändler in New York werden voraussichtlich um 15 bis 20 Prozent sinken – im Vergleich zum vergangenen Jahr. Das zeigt ein Bericht, den die Vergütungsberatung Johnson Associates am Dienstag veröffentlichte. Außerdem müssten die Mitarbeiter der Wall-Street-Banken mit massiven Stellenstreichungen rechnen, da viele der Banken und Investmentfirmen ihre Finanzziele für das laufende Jahr nicht erreichen werden, hieß es.

So negativ das auf den ersten Blick klingt: diese Voraussage ist durchaus erfreulich im Gegensatz zu dem im Mai diesen Jahres veröffentlichten Johnson-Bericht. Denn noch vor einem Monat hatte die Firma einen Rückgang der Bonuszahlungen von bis zu 30 Prozent prophezeit. Die zusätzlichen Gratifikationen dürften allerdings besonders streng geprüft werden.

Zum einen wird bei der Verteilung der Boni das Abschneiden der Banken in der Coronakrise berücksichtigt - zum anderen aber auch die Bewegung „Black Lives Matter“, bei ein großes Thema auch die wesentlich schlechtere Bezahlung der Afroamerikaner ist - also meist die Kluft zwischen den Gehältern der Manager und der Angestellten.

„Der Effekt von Covid-19 und dem aktuellen Fokus auf Gerechtigkeit und Gleichberechtigung macht eine durchdachte Analyse und eine Balance von Leistung, sozialen Prioritäten, sowie die Erwartungshaltung von Kunden und Angestellten nötig“, schreibt Alan Johnson in dem Bericht. Das sei nicht das Jahr in dem man sich taub stellen sollte. (Mit Material von Reuters)

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