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Cum-Ex-Skandal Britische Finanzaufsicht unternimmt wohl weitere Untersuchungen

Im Zusammenhang mit dem Cum-Ex-Steuerskandal untersucht die britische Finanzaufsicht einem Insider zufolge 14 Unternehmen und sechs Personen.
23.10.2020 Update: 23.10.2020 - 13:18 Uhr Kommentieren
Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person gehe die FCA gegen Unternehmen vor, die in Dänemark, Deutschland, Frankreich und Italien Dividendenstripping bei ihren Geschäften genutzt haben sollen. Quelle: Reuters
Britische Finanzaufsicht

Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person gehe die FCA gegen Unternehmen vor, die in Dänemark, Deutschland, Frankreich und Italien Dividendenstripping bei ihren Geschäften genutzt haben sollen.

(Foto: Reuters)

London Die britische Finanzaufsicht nimmt 14 Unternehmen und sechs Personen im Zusammenhang mit dem Cum-Ex-Steuerskandal unter die Lupe, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte.

Die Financial Conduct Authority gehe gegen Unternehmen vor, die in Dänemark, Deutschland, Frankreich und Italien Dividendenstripping bei ihren Geschäften genutzt haben sollen, sagte die Person, die aufgrund der vertraulichen Natur der Ermittlungen anonym bleiben wollte.

Die Person, die mit der Untersuchung vertraut war, hat die Firmen oder Personen, gegen die ermittelt wurde, nicht identifiziert. Eine Sprecherin der FCA lehnte eine Stellungnahme ab.

Unklarheit über Stadium der Ermittlungen

Der FCA-Exekutivdirektor Mark Steward sagte im Februar, dass die Aufsichtsbehörde mit den europäischen Behörden zusammengearbeitet habe, um das zu untersuchen, was er als „substanziellen und mutmaßlich missbräuchlichen Aktienhandel auf den Londoner Märkten“ bezeichnete.

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    Er sagte, dass die Untersuchungen „sehr kurz vor ihrem Abschluss stünden und Entscheidungen über Maßnahmen unmittelbar bevorstehen." Allerdings wirbelte die Coronavirus-Pandemie ab März die Zeitpläne wohl durcheinander.

    Die Ermittlungen der FCA könnten sich noch in einem frühen Stadium befinden, da die Anwälte der Händler, die in die Untersuchungen anderer Länder verwickelt waren, sagten, dass ihre Mandanten von der britischen Aufsichtsbehörde nicht kontaktiert worden seien.

    Dänische Beamte haben jedoch nach Angaben von Personen, die mit der Untersuchung vertraut sind, mehrere Händler kontaktiert, die zuvor bei großen Londoner Banken gearbeitet haben. Die Personen werden zu diesem Zeitpunkt als Zeugen gesucht und gelten nicht als Verdächtige. Die dänischen Staatsanwälte lehnten es ab, zu den laufenden Ermittlungen Stellung zu nehmen.

    Mehr: Millionenschaden für Steuerzahler – Gericht lässt die nächste Anklage im Cum-Ex-Skandal zu.

    • Bloomberg
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