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Derivate-Geschäfte Nächste Klage gegen Deutsche Bank

Seit zwei Jahren laufen behördliche Untersuchungen, ob Banken bei Derivate-Kursen nachgeholfen haben. Nun hat ein Pensionsfonds Klage zahlreiche Institute eingereicht. Unter ihnen ist auch die Deutsche Bank.
05.09.2014 - 13:58 Uhr 2 Kommentare
Der Kläger wirft der Deutschen Bank vor, sich über Jahre bei der Festlegung des Derivate-Referenzwertes abgesprochen zu haben. Quelle: dpa

Der Kläger wirft der Deutschen Bank vor, sich über Jahre bei der Festlegung des Derivate-Referenzwertes abgesprochen zu haben.

(Foto: dpa)

New York Die Deutsche Bank hat in den USA einen neuen Rechtsstreit am Hals. Ein Pensionsfonds reichte am Donnerstag in Manhattan gegen das Institut sowie zwölf weitere Investmentbanken Klage wegen möglicher Manipulationen einer wichtigen Finanzkennzahl ein, an der sich Finanzprodukte im Wert von geschätzt 370 Billionen US-Dollar orientieren.

Der Alaska Electrical Pensions Fund wirft den Wall-Street-Häusern vor, sich über Jahre bei der Festlegung des Derivate-Referenzwertes Isdafix abgesprochen und ihn so künstlich niedrig gehalten zu haben. Die Deutsche Bank wollte das zunächst nicht kommentieren.

Der Isdafix ist eine Referenzkennzahl für Zinssätze im Interbankenhandel auf Basis von künftigen Zahlungsströmen (Swaps). Mit Produkten, die sich daran orientieren sichern sich etwa Pensionskassen gegen Risiken ab. Weltweit laufen seit fast zwei Jahren auch behördliche Untersuchungen, ob Banken bei der Ermittlung der Derivate-Kurse ähnlich wie im Libor-Skandal bei Referenzzinssätzen manipuliert haben.

Ähnliche Ermittlungen gibt es auch bei anderen wichtigen Kennziffern – etwa Devisenkursen sowie den Preisen von Gold und Silber.

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    Die rechtlichen Schritte des Pensionsfonds richten sich neben der Deutschen Bank auch gegen Barclays, Bank of America, Citigroup, BNP Paribas, HSBC, Royal Bank of Scotland, Credit Suisse, UBS, Goldman Sachs, Nomura, Wells Fargo und JP Morgan. Die Konzerne wollten sich dazu nicht äußern.

    • dpa
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    2 Kommentare zu "Derivate-Geschäfte: Nächste Klage gegen Deutsche Bank"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Nächste Klage gegen Deutsche Bank"
      Kriminalität als Geschäftsmodell, nenne ich das.

    • Das ist also der Grund warum die CommerzBank auf den Wellen
      besser abschnitt als die DeutscheBank.

      Bei Coba sind es bei mir 10% innerhalb eines Monats geworden.
      Leider danach wieder DB naja das wird schon wieder.

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