Deutsche Bank Cryan stutzte den Wildwuchs im Ersatzvorstand zurecht
Der Deutsche-Bank-Chef schaffte das Group Executive Committee (GEC) ab, eine Art Ersatzvorstand, den einst Josef Ackermann eingeführt hatte.
Frankfurt Als sich John Cryan im Herbst 2015 daranmachte, die Führung der Deutschen Bank umzukrempeln, da räumte der neue Vorstandschef auch mit einem Relikt auf, das viele für die Verfehlungen der Vergangenheit mitverantwortlich machen: dem Group Executive Committee (GEC). Eingeführt hatte diese Art Ersatzvorstand einst Josef Ackermann. Das GEC sorgte dafür, dass die Führung ganz auf den Schweizer zugeschnitten war. Kritiker warnten allerdings von Anfang an, dass durch die neue Struktur wichtige Kontrollinstanzen ausgehebelt würden.
Im vom Aktiengesetz vorgeschriebenen Vorstand mit seiner Gesamtverantwortung sollten nur noch Stabsfunktionen wie Personal, Risikomanagement oder Finanzen bleiben, die Chefs der operativen Geschäftsbereiche saßen dagegen im GEC und berichteten formal alle an Ackermann als Vorstandschef und Vorsitzenden des Komitees.
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