Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Deutsche-Bank-Tochter BHF Bank streicht jede fünfte Stelle

Die BHF Bank will die Zahl ihrer Mitarbeiter in den kommenden Jahren reduzieren. Insgesamt sollen rund 270 Arbeitsplätze bei der Deutschen-Bank-Tochter wegfallen. Das dürfte den Verkaufsprozess wieder in Gang bringen.
20.10.2011 - 13:11 Uhr 3 Kommentare
Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt Quelle: Reuters

Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Die BHF Bank will die Zahl ihrer Mitarbeiter in den kommenden Jahren reduzieren. Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr, sollen bis spätestens Anfang 2015 insgesamt rund 270 der derzeit gut 1300 Arbeitsplätze bei der Deutschen-Bank-Tochter wegfallen. Betroffen seien vor allem die Bereiche IT und Verwaltung. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen, hieß es weiter. Bei der BHF-Bank wollte sich niemand zu den Sparplänen äußern.

Bankchef Björn Hendrik Robens hatte bereits im vergangenen Monat betont, ein Sparprogramm auflegen zu wollen. Die BHF gilt in der Branche für ihre Größe als viel zu teuer im Unterhalt, ihre IT im Vergleich zu Konkurrenten als völlig veraltet, die Verwaltung als aufgebläht. Im vergangenen Jahr schrieb das Geldhaus 33 Millionen Euro Verlust. Auch das laufende Geschäftsjahr dürfte die Bank mit einem Minus beenden, heißt es in Finanzkreisen. Das Sparprogramm soll Robens dabei helfen, mittelfristig wieder Gewinne zu schreiben.

Und es dürfte helfen, einen Käufer für die Deutsche-Bank-Tochter zu finden. Zwar hänge das Sparprogramm nicht direkt mit dem laufenden Verkaufsprozess zusammen, sagte eine mit den Plänen vertraute Person. Aber es liefere die passenden Argumente für die Interessenten.

Derzeit verhandeln der Finanzinvestor RHJ und die Deutsche Bank über einen Verkauf der BHF. Zuletzt waren die Gespräche ins Stocken geraten, weil RHJ, das vom ehemaligen Dresdner-Bank-Vorstand Leonhard Fischer geführt, einen Co-Investor braucht, um den Kaufpreis von rund 500 Millionen Euro zu stemmen. Der scheint mittlerweile gefunden - im Gespräch sind Medienberichten zufolge unter anderem die Finanzinvestoren General Atlantic und Pamplona.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • pan
    Startseite
    3 Kommentare zu "Deutsche-Bank-Tochter: BHF Bank streicht jede fünfte Stelle"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Richtig, so ist es.

    • Nicht nur bei der BHF-Bank sollten unnütze Stellen gestrichen werden. Gleiches sollte auch bei anderen Banken und vor allem auch beim Staat geschehen! Wie viele Spitzenpolitiker und hochbezahlte Beamte verdienen ihr Geld nicht? Wie viele Pensionen sind durch Gefälligkeitsbeförderungen aufgebläht?... Nebenbei: Wir könnten sogar die Steuern senken, wenn die Steuergeldverschwender endlich genauso bestraft und verfolgt werden wie Steuerhinterzieher!!!

    • Spuren verwischen....

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%