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Premium Deutsche Börse Staatsanwaltschaft prüft Publizitätsverstoß

Wurden Aktionäre der Deutschen Börse rechtzeitig über die Fusion mit der LSE informiert? Die Staatsanwaltschaft bezweifelt das. Der Verdacht: Ausgerechnet die Herren des Dax könnten die Regeln verletzt haben.
06.02.2017 - 16:54 Uhr
Hauptquartier der Deutschen Börse im hessischen Eschborn: Die Staatsanwaltschaft prüft, ob Anleger rechtzeitig über die geplante Fusion mit London informiert wurden. Quelle: dpa
Börsenzentrale in Eschborn

Hauptquartier der Deutschen Börse im hessischen Eschborn: Die Staatsanwaltschaft prüft, ob Anleger rechtzeitig über die geplante Fusion mit London informiert wurden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Staatsanwaltschaft Frankfurt interessiert sich nicht nur für die Aktiendeals von Börsenchef Carsten Kengeter, sondern offenbar auch für die Informationspolitik seines Konzerns. Der Verdacht: Ausgerechnet die Deutsche Börse, Heimat des Aktienindex Dax, könnte ihre Aktionäre zu spät über die geplante Fusion mit der London Stock Exchange (LSE) informiert haben. Die Ermittler wollen herausfinden, ob die Ad-Hoc-Mitteilung zur Fusion rechtzeitig erfolgte. „Wir prüfen das“, sagte eine Sprecherin. Der Konzern wollte den Vorgang unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht kommentieren.

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