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Premium Devisenmanipulationen bei Banken „Nennt mich Frontrunning-Legende“

Das US-Justizministerium und andere Behörden wollen neue Milliardenstrafen wegen Devisenmanipulationen verhängen. Ihr Hauptbelastungsmittel: Chat-Protokolle, in denen Händler bei Kollegen mit ihren Tricksereien prahlten.
12.05.2015 - 15:15 Uhr
„Nennt mich Legende. Frontrunning-Legende“, schrieb ein Mitarbeiter in einem Chat mit Kollegen. Quelle: Reuters
Schweizer Großbank UBS

„Nennt mich Legende. Frontrunning-Legende“, schrieb ein Mitarbeiter in einem Chat mit Kollegen.

(Foto: Reuters)

Zürich, London Es ist eine fragwürdige, aber von einigen Währungshändlern offenbar gern eingesetzte Methode: Wissen über Kauf- und Verkaufspläne von Kunden auszunutzen, um für sich Vorteile zu erzielen. Frontrunning heißt das im Branchenjargon. Und eine Reihe von Devisenexperten hat kein Geheimnis aus dieser Arbeitsweise gemacht.

„Ich habe heute bei jeder Offerte zu Dollar-Yen und Euro-Yen Frontrunning betrieben“, schreibt einer. „Nennt mich Legende. Frontrunning-Legende“, fordert ein anderer.

Chat-Gruppe namens „Kartell“

Die Auszüge stammen aus Chat-Protokollen, in denen Mitarbeiter der Schweizer UBS gegenüber Kollegen anderer Banken mit ihren Devisentricksereien prahlen. Die Chat-Gruppen, die sich darüber austauschten, hatten Namen wie „Das Kartell“.

Die Chats sind das Hauptbelastungsmittel, auf das sich Finanzaufseher weltweit bei ihren Ermittlungen in der Devisenmanipulationsaffäre stützen und das den Banken wohl an diesem Mittwoch weitere Strafen einbringen wird. Diese dürften Finanzkreisen zufolge bei insgesamt gut fünf Milliarden Dollar (umgerechnet 4,5 Milliarden Euro) liegen.

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