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Premium Dubioser Fonds „Bonnie und Clyde“ plündert ukrainische Delta Bank

Vor wenigen Monaten musste die Delta Bank, damals die viertgrößte Bank der Ukraine, schließen. Nun ist klar: Sie wurde von Briefkastenfirmen ausgeraubt. Womöglich waren die Verantwortlichen des Instituts beteiligt.
20.05.2015 - 15:55 Uhr
Vor dem Lizenzentzug systematisch durch einen Südsee-Fonds geplündert. Quelle: Reuters
Filiale der Delta Bank in Kiew

Vor dem Lizenzentzug systematisch durch einen Südsee-Fonds geplündert.

(Foto: Reuters)

Tiflis, Kiew Als Bertolt Brecht die „Dreigroschenoper“ schrieb, konnte er nicht ahnen, was heute in der Ukraine geschieht. Aber ein Satz aus seinem 1928 erstmals aufgeführten Theaterstück trifft die Situation dort sehr genau. „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank“, fragte er damals. Eine Antwort gibt die Delta Bank, das damals viertgrößte Institut des Landes. Es wurde vor dem Lizenzentzug am 2. März 2015 monatelang von seinen Eignern künstlich am Leben gehalten. In dieser Zeit – das belegen inzwischen von der Zentralbank eingesehene interne Dokumente – wurde die Delta Bank systematisch ausgeplündert. Und dies unter anderem ausgerechnet durch einen in einer Südsee-Steueroase Cayman Inseln ansässigen Fonds, der nach dem berühmten US-Räuberpärchen „Bonnie and Clyde“ benannt worden war.

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