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Einigung mit US-Behörden UBS zahlt 885 Millionen Dollar

Ohne eine Schuld anzuerkennen hat sich die Schweizer Großbank UBS mit amerikanischen Behörden geeinigt, einen Streit über umstrittene Hypothekenpapiere beizulegen. Die Bank muss aber tief in die Tasche greifen.
26.07.2013 - 07:15 Uhr 7 Kommentare
Muss nun für frühere Fehltritte gerade stehen: Die Schweizer Großbank UBS. Quelle: dpa

Muss nun für frühere Fehltritte gerade stehen: Die Schweizer Großbank UBS.

(Foto: dpa)

Washington Die Schweizer Großbank UBS hat ihren Rechtsstreit in den USA über umstrittene Hypothekengeschäfte durch eine Zahlung von 885 Millionen Dollar (666 Millionen Euro) beigelegt. Die UBS hatte jüngst bereits mitgeteilt, sich mit der FHFA grundsätzlich geeinigt zu haben, nicht aber die Höhe der Zahlung bekannt gegeben.

Die für die beiden größten staatlichen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac zuständige Aufsichtsbehörde FHFA gab den Vergleich am Donnerstag bekannt. Demnach zahlt UBS rund 415 Millionen Dollar an Fannie Mae und 470 Millionen Dollar an Freddie Mac. Im Gegenzug lasse die FHFA ihre Vorwürfe fallen, das Schweizer Geldhaus habe die beiden bei Hypotheken-Geschäften in die Irre geführt. Fannie Mae und Freddie Mac hatten nach dem Platzen der US-Immobilienblase 2008 hohe Verluste erlitten und mussten verstaatlicht werden.

Die Einigung bedeute kein Schuldeingeständnis der UBS. Mit ähnlichen Vorwürfen war die Behörde auch gegen die Deutsche Bank und zahlreiche weitere Institute vorgegangen.

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    • rtr
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    7 Kommentare zu "Einigung mit US-Behörden: UBS zahlt 885 Millionen Dollar"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Dumm für die besseren Profis. Der erst unterlegene Yankee refinanziert sich dann halt über sein flexibles Rechtssystem.
      Dass er seinen eigenen Schrott überteuert gekauft hat, ist irrelevant.

    • bei diesen Hypothekengeschäften saßen sich absolute Profis gegenüber und jetzt behauptet derjenige bei dem das Geschäft nicht zu seinen Gunsten gelaufen ist das er in die Irre geführt worden ist.
      Und die Aufsichtsbehörden und Gerichte unterstützen diese Vorgehensweise.

    • Und mit derselben Akribie wird Uncle Sam nun die ausseramerikanischen Gläubiger der beiden FM´s entschädigen.

    • mit Geld in der Tasche, gibt es ein eigenes Rechtssystem. Knast statt Kohle nur zahlen muss die Devise lauten.

      Tolle Demokratie; aber die Definition Demokratie hatten wir ja schonmal.

    • Was ist das für ein Rechtsverständnis, Banken sind hochkriminell, werden erwischt, und weil sie mit ihren kriminellen Machenschaften so klotzig verdient haben, zahlen sie Millionen, hunderte Millionen, aber bekennen sich nicht schuldig. Die Rechtssysteme und die Politiker, die das zulassen, sind hochkriminell. Ablasshancel in seiner perversesten Form.

    • Das ist amerikanische Ethik, amerikanische Justiz und amerikanische Wirtschaftskraft:
      Andere mit Konkurs erpressen und dann abkassieren.
      Eigenverschulden ist dabei stets ausgeschlossen.
      Der Staat der gepriesenen Freiheit ist zum repressivem Moloch verkommen.
      Pionierhaftes Unternehmertum ist kleinkarierter Rechtsfechterei gewichen.

    • Ein weiterer Beleg dafür, dass sich Banken nicht an geltendes Recht halten müssen. Es ist Zockerei, also ganz normales Geschäft, Gesetze zu missachten. Man ergaunert extrem viel Geld, wenn keiner was merkt, prima. Wenn doch etwas heraus kommt wird gedealt. Mit Glück zahlt man weniger als man eingenommen hat, wenn´s schlecht läuft zahlt man drauf. Aber mit dem nächsten krummen Ding wird es sicher klappen.

      Würde gleiches für normalen Diebstahl oder Betrug gelten, wir würden täglich klauen gehen oder mit Falschgeld bezahlen. Wird man erwischt zahlt man halt zähneknirschend mit richtigem Geld. Selbst der Versuch, mit dem Fallenlassen des frischgeklauten Fernsehers zu drohen, wenn der Verkäufer nicht den halben Kaufpreis akzeptiert, wäre erfolgversprechend.

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