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Einlagensicherung Sparkassen können Kosten für Umbau stemmen

Um neue europäische Vorgaben zu erfüllen, müssen Sparkassen und Landesbanken zwei Milliarden Euro in den gemeinsamen Haftungstopf pumpen. Sparkassen-Präsident Fahrenschon sieht die Institute für diesen Umbau gewappnet.
21.11.2014 - 11:12 Uhr Kommentieren
Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes: Wir können die Kosten verkraften. Quelle: dpa

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes: Wir können die Kosten verkraften.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Sparkassen erwarten beim milliardenschweren Umbau des öffentlich-rechtlichen Einlagensicherungssystems keine Probleme. Sparkassen und Landesbanken müssen in den kommenden Jahren rund zwei Milliarden Euro in ihren gemeinsamen Haftungstopf pumpen, um neue europäische Vorgaben zu erfüllen . „Die öffentlich-rechtlichen Institute können die Mehrbelastung stemmen, schließlich haben wir zehn Jahre Zeit, um den Haftungstopf zu füllen“, sagte Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon in einem am Freitag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

Alle deutschen Banken müssen die Einlagen ihrer Kunden künftig besser gegen Pleiten absichern. Deutschland verabschiedete am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz und setzte damit Vorgaben der Europäischen Union um. Im öffentlich-rechtlichen Lager wird seit Monaten heiß diskutiert, wie die Lastenverteilung innerhalb der Gruppe künftig aussehen soll. Grundsätzlich einig sind sich die Beteiligten laut Fahrenschon, dass auch künftig zunächst die Sparkassen in einer Region füreinander einspringen sollen. „Innerhalb des öffentlich-rechtlichen Haftungssystems gibt es 13 verschiedene Töpfe: elf regionale Sparkassenfonds, einen für die Landesbanken und einen für die Bausparkassen“, sagte er. „Nur wenn ein Topf leer ist, helfen die anderen Verbund-Mitglieder aus.“

An dieser Struktur wollten die Sparkassen festhalten. „Die Kraft der sozialen Kontrolle innerhalb der Gruppe ist uns sehr wichtig. Jeder soll seinen Hof sauber halten“, sagte Fahrenschon. Wie das im Rahmen des neuen Einlagensicherungsgesetzes möglich sei, werde nun diskutiert. „Die Debatte, wie viel Geld Landesbanken einbezahlen und wie viel die Sparkassen, steht ganz am Ende.“ Finanzkreisen zufolge steuern beide Seiten derzeit jeweils etwa 50 Prozent bei - eine Aufteilung, bei der es auch in Zukunft bleiben dürfte.

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