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Premium Einzigartige Bankfilialen – Ashikaga Bank Neue Zeiten in Japans ältester Bankfiliale

In der Kleinstadt Kurobane können seit 1895 Sparkonten eröffnet werden. Die Zweigstelle der Ashikaga Bank spiegelt die Geschichte der Regionalbanken: Aufstieg, Spekulationen – und rettende Fusion. Ein Ortsbesuch.
23.12.2015 - 10:11 Uhr
Sie ist die älteste noch als Bank genutzte Filiale Japans. (Foto: Martin Kölling)
Filiale der Ashikaga Bank in Kurobane

Sie ist die älteste noch als Bank genutzte Filiale Japans.

(Foto: Martin Kölling)

Tokio In der japanischen Kleinstadt Kurobane kommt bei Japans Bankern Nostalgie auf. Dort, wo sich die Berge mit der Nasu-Hochebene treffen, steht Japans älteste, noch genutzte Bankfiliale. Vor 110 Jahren zeigte die Kurobane Bank, die es heute nicht mehr gibt, hier ihren Reichtum in klassisch japanischem Stil. Heute gehört sie zum nationalen Kulturerbe.

110 Jahre – das ist für das relativ junge japanische Bankensystem schon ziemlich alt. Die ersten Institute und damit national gültige Banknoten wurden erst 1873 etabliert.

Das steinerne Gebäude der Filiale in Kurobane hat zwei Etagen, Terrassendächer und Fenster mit Türläden aus Eisen. Der Eingang wird von Kiefern und einer hölzernen Laterne umrahmt, die den Namen des jetzigen Besitzers zeigt: Ashikaga Bank – auch sie gibt es erst seit 120 Jahren. Es ist eine Regionalbank, deren Geschichte typisch ist für die Historie des japanischen Bankensystems. Inklusive Krise, Pleite, staatlicher Rettung und nun geplanter Fusion.

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