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Euro-Krise „Anleger vertrauen auf das Sicherheitsnetz“

Nach Meinung der Commerzbank kommen die Anleger mit den neuen Krisennachrichten rund um Zypern und Italien heute besser klar. Grund ist das Sicherheitsnetz der Notenbanken, auf das sich die Anleger verlassen können.
12.04.2013 - 14:55 Uhr 3 Kommentare
Die Commerzbank sieht weiterhin eine ruhige Stimmung bei den Anlegern. Quelle: dpa

Die Commerzbank sieht weiterhin eine ruhige Stimmung bei den Anlegern.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Finanzmärkte stecken die Krisennachrichten der Schuldenländer Europas nach Meinung der Commerzbank besser weg als noch vor einem Jahr. „Die Anleger vertrauen auf das Sicherheitsnetz der Notenbanken“, betonte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer am Freitag. Denn anders als im Frühjahr 2012, als die Wirtschaft wegen der Zuspitzung der Staatsschuldenkrise in die Rezession zurückfiel, werde die Europäische Zentralbank (EZB) im Notfall unbegrenzt Anleihen der Krisenländer kaufen.

„Deshalb sind das Wahlpatt in Italien, der zeitweise drohende Euro-Austritt Zyperns und die Unsicherheit in Slowenien und Portugal gut verkraftet worden“, meinte Krämer. Das zeige sich zum einen an den zuletzt gesunkenen Verbindlichkeiten der Krisenländer zulasten der Bundesbank, der sogenannten Target-Salden. Zum anderen hätten sich auch europäische Bank-Anleihen relativ stabil entwickelt. Staatsanleihen von Peripherieländern würden zudem nicht länger in Sippenhaft genommen: beispielsweise konnten sich trotz eines Renditeanstiegs bei portugiesischen Papieren die Anleihen von Spanien und Italien zuletzt auf niedrigem Niveau halten.

Mit Hilfe der Notenbanken werde die Staatsschuldenkrise anders als vor einem Jahr wieder abklingen, gab sich Krämer überzeugt. Auch die zuletzt enttäuschend ausgefallenen Konjunkturdaten würden sich bald wieder erholen. „Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Wirtschaft im Euroraum und Deutschland vom Frühjahr an wieder wachsen wird.“

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    • rtr
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    3 Kommentare zu "Euro-Krise: „Anleger vertrauen auf das Sicherheitsnetz“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Hat denn niemand diesen Artikel gelesen?

      "EU bereitet Richtlinie für Blitz-Zugriff auf Bank-Konten vor"

    • Verordnete Beruhigungspille !

    • das sagt ausgerechnet die Commerzbank? fakt ist doch, wenn eine Bank Pleitegeht, ist das Geld der Kunden weg. ist ein Land Pleite, dann ebenfalls. warum kommt dann der Abwicklungsplan für Banken? wo doch 26 Systemrelevant sind? und warum wurden bereits gesetze geschrieben wo der Sparer enteignet werden darf? und von was sollen sich die konjunkturdaten erholen? wenn der AN mit 5.-€ arbeitet???

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