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Premium Europäische Union Finanzaufsicht soll mächtiger werden

Die EU-Finanzaufsichtsbehörden sollen mehr Befugnisse bekommen. Das geht aus einem Richtlinienentwurf hervor. Vor allem die Börsenaufsicht soll davon profitieren. Die Meinungen über das Gesetzespaket gehen auseinander.
15.09.2017 - 16:30 Uhr
Das Eba-Haus in London. Die Finanzaufsichtsbehörden der Europäischen Union sollen mehr Kompetenzen erhalten. Quelle: AP
European Banking Authority

Das Eba-Haus in London. Die Finanzaufsichtsbehörden der Europäischen Union sollen mehr Kompetenzen erhalten.

(Foto: AP)

Tallinn Die drei EU-Finanzaufsichtsbehörden für Banken (Eba), Börsen (Esma) und Versicherungen (Eiopa) sollen mehr Befugnisse erhalten. Das steht in einem umfangreichen Richtlinienentwurf, der dem Handelsblatt vorliegt. Vor allem die in Paris ansässige Börsenaufsicht (Esma) würde davon profitieren: Sie soll zusätzliche direkte Durchgriffsrechte auf die Märkte bekommen. Für die „Genehmigung bestimmter Börsenprospekte“ soll künftig die Esma zuständig sein, heißt es in dem Rechtstext, den die EU-Kommission nächste Woche veröffentlichen will. Das gelte auch für die „Genehmigung und Aufsicht der von der EU regulierten Fonds“ sowie für die „Aufsicht wichtiger Benchmarks“.

Bisher ist die Esma nur für die Aufsicht über Rating-Agenturen und über Handelsregister direkt zuständig. Den Rest erledigen die nationalen Aufsichtsbehörden. Die Esma darf deren Arbeit lediglich koordinieren und EU-Standards dafür festlegen. Die Kommission will das ändern, um Unterschiede in der nationalen Aufsichtspraxis zu beseitigen. Hindernisse im grenzüberschreitenden Kapitalverkehr könnten so beseitigt werden, heißt es in der Begründung des Gesetzentwurfs.

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