Ex-Deutsche-Bank-Chef John Cryan wird Verwaltungsratschef des Hedgefonds Man
Der ehemalige Chef der Deutschen Bank gehört dem Man-Verwaltungsrat bereits seit Januar 2015 an.
Frankfurt Gut ein Jahr nach seinem Rauswurf bei der Deutschen Bank hat John Cryan wieder einen Spitzenposten in der Finanzbranche: Der 58-jährige Brite übernimmt Januar 2020 den Verwaltungsratsvorsitz der Man Group. Cryan löst damit Lord Ian Livingston ab, der das Kontrollgremium des weltgrößten börsennotierten Hedgefonds seit 2016 geführt hatte.
Cryan ist seit 2015 Mitglied des Man-Verwaltungsrats und zeigte sich „hocherfreut“ über seinen Aufstieg. Der Nominierungsausschuss des Hedgefonds hatte auf eine externe Kandidatensuche verzichtet, weil diese „keinen herausragenderen Kandidaten als John Cryan als neuen Verwaltungsratsvorsitzenden“ hervorgebracht hätte.
Die offizielle Begründung für Livingstons Abschied erst im nächsten Jahr: er habe Cryan genug Zeit in seiner neuen Rolle geben wollen. In Großbritannien gilt eine zeitliche Obergrenze für Verwaltungsratsmitglieder von neun Jahren. Allerdings gilt Livingston auch als leicht geschwächt, weil er im Frühjahr mit nur 91 Prozent – dem schlechtesten Stimmergebnis seiner Karriere – wiedergewählt wurde.
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