Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

EZB-Protokolle Währungshüter rüsten sich für neue Hilfsmaßnahmen

Jedes Zeichen der „Selbstzufriedenheit“ sei im gegenwärtigen Umfeld schädlich, heißt es bei der EZB. Mitte Dezember werden neue Maßnahmen von der Zentralbank erwartet.
26.11.2020 - 15:06 Uhr Kommentieren
EZB-Chefin Christine Largare hat bereits skizziert, wie ein weiteres Hilfspaket für die Wirtschaft aussehen könnte. Quelle: dpa
Europäische Zentralbank

EZB-Chefin Christine Largare hat bereits skizziert, wie ein weiteres Hilfspaket für die Wirtschaft aussehen könnte.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Währungshüter der EZB haben auf ihrer Zinssitzung im Oktober angesichts der wiederaufgeflammten Pandemie den Boden bereitet für neue geldpolitische Hilfsmaßnahmen. „Es wurde betont, dass jedwedes Zeichen der Selbstzufriedenheit – selbst ungewollte – im gegenwärtigen Umfeld schädlich sein könnten“, hieß es im Protokoll der Zinssitzung Ende Oktober, das die EZB am Donnerstag veröffentlichte.

Die nächste Zinssitzung ist für den 10. Dezember geplant. Die meisten Experten gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) dann ihre billionenschweren Anleihenkäufe erneut aufstockt und auch bei den großen Geldspritzen für Banken nachlegt.

Zwar habe im dritten Quartal eine starke konjunkturelle Wende eingesetzt, hieß es im Protokoll. „Gleichzeitig tauchten klare Gefahren für das Wachstum des Bruttoninlandsprodukts im vierten Quartal auf“, urteilten die Währungshüter.

Dabei wiesen sie auf die erneuten Einschränkungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens hin. Es sei wichtig, die Möglichkeit zu erwägen, dass die Pandemie womöglich länger anhaltende Auswirkungen auf die Wirtschaft haben könne.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    EZB-Chefin Christine Lagarde hat bereits skizziert, wie ein weiteres Hilfspaket für die Wirtschaft aussehen könnte. Das große Pandemie-Anleihenprogramm PEPP und auch die gezielten mehrjährigen Liquiditätsspritzen (TLTROs) hätten ihre Wirksamkeit im derzeitigen Umfeld erwiesen, sagte sie unlängst. Beide könnten „dynamisch angepasst“ werden und blieben die Hauptinstrumente zur Neukalibrierung der Geldpolitik.

    Mehr: Lagarde warnt vor schwerer Rezession – und skizziert mögliche Hilfen

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: EZB-Protokolle - Währungshüter rüsten sich für neue Hilfsmaßnahmen
    0 Kommentare zu "EZB-Protokolle: Währungshüter rüsten sich für neue Hilfsmaßnahmen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%