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Finanz Informatik IT-Dienstleister der Sparkassen bestimmt neuen Chef aus den eigenen Reihen

Andreas Schelling wird ab Anfang 2021 an der Spitze der Finanz Informatik stehen. Zuletzt kämpfte das Unternehmen mit Problemen bei der Tochter FI-TS.
28.05.2020 - 17:33 Uhr Kommentieren
Der IT-Dienstleister der Sparkassen erhält Anfang 2021 einen neuen Chef. Quelle: dpa
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Der IT-Dienstleister der Sparkassen erhält Anfang 2021 einen neuen Chef.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der IT-Dienstleister der Sparkassen, Finanz Informatik (FI), besetzt den Chefposten aus den eigenen Reihen. Andreas Schelling, der dem Führungsgremium bereits angehört, übernimmt 2021 den Vorsitz der Geschäftsführung. Das teilte die FI am Donnerstagnachmittag mit.

Thomas Mang, FI-Aufsichtsratschef und Präsident des niedersächsischen Sparkassenverbandes, sagte: „Mit der Berufung von Andreas Schelling an die Spitze der FI und eines bewährten Teams haben wir die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Finanz Informatik gestellt.“ Der 55-jährige Schelling folgt auf Franz-Theo Brockhoff, der 25 Jahre der FI-Geschäftsführung angehörte, und in den Ruhestand geht.

Die FI ist der zentrale IT-Dienstleister der 378 Sparkassen. Seine Bedeutung dürfte in den kommenden Jahren angesichts der Digitalisierung der Finanzbranche weiter zunehmen. Die Sparkassen sind zwar Marktführer in Deutschland, sie stehen aber in scharfem Wettbewerb – vor allem zu Genossenschaftsbanken. Zudem gewinnen besonders Digitalbanken, darunter die Smartphonebank N26, viele junge Kunden.

Mang erklärte, man wolle mit Schelling unter anderem personelle Kontinuität „mit Blick auf die wachsende Bedeutung und Dynamik der Digitalisierung auch über das Jahr 2020 hinaus sicherzustellen“. Die Anforderungen der Coronakrise würden diese Zielsetzung noch wichtiger machen.

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    Zuletzt war eine Tochter der FI, die FI-TS, in die Kritik geraten. An die FI-TS haben etliche Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe einen Teil ihrer Technik ausgelagert, darunter die Onlinebank DKB, die zur BayernLB gehört, und die Wertpapierbank DWP, die im Wesentlichen Sparkassen sowie der genossenschaftlichen DZ Bank gehört. Sowohl bei massiven Störungen in Wertpapierhandel der DWP zu Jahresbeginn als auch bei Problemen im Onlinebanking der DKB spielte die FI-TS eine Rolle.

    Im Fall der DKB hatte es im Januar einen Hackerangriff gegeben, der sich eigentlich gegen die FI-TS richtete. Er hatte zur Folge, dass Onlineseite und App der DKB über mehrere Stunden nicht erreichbar waren.

    Auch einige Landesbanken meldeten damals kurzzeitig Störungen. Anfang Mai gab es erneut einen Hackerangriff, der die DKB-Homepage und das Onlinebanking für zwei Stunden lahmlegte.

    Mehr: Großangriff auf die Banken – Die Aufseher sind alarmiert.

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