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Finanzaufsicht Bafin rüffelt Geldwäschebekämpfung bei Online-Bank N26

Der Finanzaufsicht ist mit den Präventionsmaßnahmen gegen Geldwäsche unzufrieden und ernennt einen Sonderbeauftragten. Das gab es bislang nur bei einer anderen Bank.
12.05.2021 - 18:48 Uhr Kommentieren
Die Smartphone-Bank gehört zu den Vorzeige-Fintechs in Deutschland. Quelle: Reuters
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Die Smartphone-Bank gehört zu den Vorzeige-Fintechs in Deutschland.

(Foto: Reuters)

Berlin Die Smartphonebank N26 muss zusätzliche Maßnahmen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ergreifen. Das gab die Finanzaufsicht Bafin am Mittwoch bekannt. Konkret ordnete die Behörde an, „Defizite sowohl im EDV-Monitoring als auch bei der Identifizierung und Verifizierung von Kunden zu beseitigen“.

Der Anordnung zufolge muss die Bank zudem für eine angemessene personelle und technisch-organisatorische Ausstattung sorgen, um sicherzustellen, dass die geldwäscherechtlichen Verpflichtungen eingehalten werden. Die Smartphonebank muss die Maßnahmen innerhalb einer festgelegten Frist umsetzen. Um diesen Prozess zu überwachen, bestellt die Bafin einen Sonderbeauftragten.

N26 ist nicht die erste Bank, für die die Bafin einen Sonderbeauftragten für diesen Zweck bestellt hat. Premiere feierte diese Maßnahme bei der Deutschen Bank.

In einer ersten Reaktion zeigt sich das Management von N26 einsichtig. „Wie erkennen an, dass noch mehr in diesem Bereich getan werden muss“, hieß es. Personelle Konsequenzen werde die Kritik der Bafin nicht haben, erklärte ein Sprecher auf Anfrage. Nach Angaben von N26 wurden Präventionsmaßnahmen gegen Geldwäsche bereits stark vorangetrieben.

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    Seit Beginn der Corona-Pandemie haben kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Online-Handel weltweit stark zugenommen. Die Forderungen der Bafin zielen laut N26 darauf ab, die Transaktionsüberwachungen zu optimieren, um Geldwäsche und Betrug im Online-Handel schnell zu identifizieren.

    Bei der Verifizierung von Identitäten sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen aufgebaut werden. Zudem will man mehr Ressourcen bereitstellen, um auf die steigende Zahl von Geldwäsche-Verdachtsfälle zu reagieren.

    N26 gehört zu den Vorzeige-Fintechs in Deutschland. Das 2013 von Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründete Unternehmen hat über sieben Millionen Kunden in 25 Ländern. Bis heute hat ​N26 fast 800 Millionen Euro von Investoren eingesammelt, um den Wachstumskurs zu finanzieren.

    Mehr: Deutsche Bank kassiert neuen Rüffel von der Bafin


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