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Finanzbranche Dekabank und Helaba vor Gesprächen über mögliche Zusammenarbeit

Im Januar beginnen die Verhandlungen über eine Kooperation der beiden Banken. Sie könnte der erste Schritt hin zu einer „Super-Landesbank“ sein.
31.12.2019 - 08:53 Uhr Kommentieren
Die Dekabank will mit der Helaba über eine Zusammenarbeit verhandeln. Quelle: dpa
Dekabank

Die Dekabank will mit der Helaba über eine Zusammenarbeit verhandeln.

(Foto: dpa)

Frankfurt Mit neuem Chef geht die Dekabank im Januar in Gespräche mit der Landesbank Helaba über die von den Sparkassen gewünschte Zusammenarbeit der beiden Institute. Der bisherige Vize Georg Stocker übernimmt zum 1. Januar 2020 den Vorstandsvorsitz und löst Michael Rüdiger nach gut sieben Jahren an der Spitze des Wertpapierhauses der Sparkassen ab

Die Kontrollgremien von Dekabank und Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hatten die Vorstände der beiden Frankfurter Institute im Dezember beauftragt, Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. Die Gespräche sollen im Januar beginnen.

Nach Vorstellung von Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis könnten Dekabank und Helaba der Kern eines Zentralinstituts für die öffentlich-rechtliche Gruppe werden. Die Deka ist zu 100 Prozent in Sparkassen-Hand, bei der Helaba gehören das Land Hessen (8,1 Prozent) und der Freistaat Thüringen (4,05 Prozent) zum Kreis der Eigentümer.

Schleweis tritt seit seinem Antritt an der Spitze des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) am 1. Januar 2018 für eine Neuordnung ein. Anfang Oktober 2019 stimmten die Präsidenten der regionalen Sparkassenverbände und die Obleute der Sparkassenvorstände grundsätzlich dafür, die Idee eines Zentralinstituts voranzutreiben.

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    Vorschläge zu einer Art „Super-Landesbank“ für Deutschlands Sparkassen gibt es seit vielen Jahren. Aktuell gibt es in der Sparkassen-Finanzgruppe neben Dekabank und Helaba noch drei weitere große Institute: die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die BayernLB und die erst kürzlich mit Staatshilfen gerettete NordLB.

    Umsetzen müsste eine eventuelle neue Struktur bei der Helaba ab Juni 2020 ein neuer Chef: Dann geht der derzeitige Vorstandsvorsitzende Herbert Hans Grüntker in den Ruhestand und übergibt an seinen Vize Thomas Groß.

    Mehr: Die Dekabank will „eine vertiefte Zusammenarbeit“ mit der Helaba prüfen. Doch diese Entscheidung ist teilweise umstritten, berichtet Handelsblatt-Korrespondentin Elisabeth Atzler.

    • dpa
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