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Finanzkrise Banken im Schwitzkasten

Es wird eng für die Geldhäuser: Britische Banken verlieren ihr Toprating. Die taumelnde Dexia muss aufgefangen werden. Die Deutsche Bank kassiert ihr Gewinnziel. Und auf der Straße wächst der Protest.
07.10.2011 - 15:56 Uhr 12 Kommentare

Washington/Düsseldorf Es ist das Finale einer für viele europäischen Banken furchtbaren Woche: Moody's hat heute zwölf britische Banken herabgestuft. Begründung: Die Analysten gehen zwar weiter davon aus, dass die britische Regierung systemrelevante Banken stützen wird. Allerdings werde die Unterstützung zurückgehen. Außerdem sei die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass die Regierung kleinere Institute fallen lasse, wenn diese in Nöte geraten sollten.

Was auch die Analysten spüren, ist der scharfe Wind, der den Banken entgegenbläst. Die Stimmung kippt. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass Banken gerettet werden, sondern es gibt eine Protestbewegung, die deutlich macht, dass sie nichts davon hält, die großen Spieler in der Finanzbranche mit Geld vom Staat über Wasser zu halten.

Michael Miller ist einer aus dieser Bewegung. Der 72jährige Arzt im Ruhestand aus New York ist kein Berufsrevoluzzer. Klar - vor langer Zeit, als es gegen den Vietnamkrieg und gegen Rassismus ging, da hatte er Straßen blockiert, mit Polizisten gerangelt, in Sprechchören mitgebrüllt. Aber heute steht der ganz still mit seinem Transparent im Zucotti-Park unweit des New Yorker Bankenviertels. Miller, groß gewachsen, die weißen Haare nach hinten gestrichen, wirkt wie eine Statue inmitten eines Gewusels aus hunderten jungen Menschen.

Sie könnten Millers Enkel sein, doch er wollte unbedingt mitmachen, wie er sagt. „Ich habe zufällig mit angesehen, wie brutal die Polizei neulich zugelangt hat. Das war für mich die Zündung“. Also malte der Rentner ein Transparent, das zur Kündigung des Kontos bei der Bank of America aufruft („Du bist nicht machtlos“) und schloss sich der Bewegung „Occupy Wall Street“ an. Jeden Tag steht er nun für ein paar Stunden auf dem Broadway vor dem kleinen Zuccotti Park, auf dem die Aktivisten seit fast drei Wochen demonstrieren, campen und essen. „Es ist höchste Zeit, dass sich die Leute gegen die Macht der Banken, den Lobbyismus, die Entmündigung zur Wehr setzen“, sagt Miller.

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    An Menschen wie Miller kommen auch jene Politiker nicht mehr vorbei, die derzeit zwischen der Rettung des eigenen Staatshaushalts, dem von Griechenland und der Rettung von Banken hin- und hereilen. Der britische Schatzkanzler George Osborne erklärte in einer ersten Reaktion auf die Moodys-Aktion, einer der Gründe dafür sei, dass die Ratingagentur glaube, die britische Regierung versuche von den Garantien für britische Banken wegzukommen. Die Ratingagenturen und andere kalkulierten damit, dass die Banken ihren Weg allein gehen müssen.

    Der Wind dreht sich - gegen die Banken
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    12 Kommentare zu "Finanzkrise: Banken im Schwitzkasten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • ach Moika

      Sie haben es mal wieder nicht verstanden.
      Gott schütze uns vor den Menschen, die nur das sehen, was offen vor ihnen vorgelegt wird.

      Sie glauben wohl auch noch an den Weihnachtsmann
      oder daran, dass Frau Merkel etwas zu entscheiden hat.

    • Unsere charmante Angela macht bewusst einen auf doof und man baut darauf, dass sie so besser als Schuzschiorm gegen die wahre Macht der Illuminaten agieren kann.

      Sie ist doch nur eine kleine Marinette, die brav das sagt, was die Bilderberger ihr ins Notizbuch geschrieben haben. Und ohne den Druck von der Staße (we are 99%) werden die Bankster bestimmt nie etwas ändern.

    • Prima, dann kann ich beim Bäcker ja mit Feile und Barren bezahlen, indem ich zwei Gramm für ein Brot abfeile. Oder beim Metzger 10 Gramm für drei Kottelets.

      Man ist das ein ödes Geplärre, dieses deckt euch mit Gold ein...


    • www.steuerboykott.org


      Diese Seite geht!!! :-)

    • Frau Merkel wird immer drolliger. Zitat: "Zuerst müssten die Banken aber versuchen, eigenständig frisches Kapital zu bekommen"..."

      Ich weiß nicht so recht, aber ist diese Frau so naiv - oder in wirtschaftlichen Fragen einfach nur dumm. Na ja, mit Ackermann als Berater, was soll da schon anderes herauskommen als: Retten sie die Banken Frau Merkel!

      Und George Soros schließt sich den Demonstrierenden an? Der soll bloß die Klappe halten, schließlich war er es, der das Rad genau diese Art von Spekulationen angestoßen hat. So macht man eben den Bock zum Gärtner...

    • Hier eine Website mit umfassenden Informationen über das bestende Finanz- und Wirtschaftssystem, sowie umfassenden Hintergrundinformationen und aktuellen Links zu allen möglichen Stichworten:
      http://steuerembargo.co.de

    • "Das Privileg, sein eigenes Geld zu schöpfen und in Umlauf zu bringen, ist das höchste Alleinrecht des Staates und seine größte kreative Möglichkeit. Die Menschen erhalten damit eine Währung, die so sicher ist wie die Macht des Staates. Anstatt die Menschen zu beherrschen, wird es zum Diener der Menschheit. Die Demokratie wird dadurch stärker als die Geldmacht."

      Abraham Lincoln,16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

      Quelle.: Monetary Policy, Senate document 23, Page 91. 1865.


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      "Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."

      - Henry Ford (1863-1947), Gründer der Ford Motor Company


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      "Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht."

      - Mayer Amschel Rothschild (1744-1812), Gründer der Rothschild-Banken-Dynastie


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      "Ich denke, dass Bankinstitute gefährlicher als stehende Armeen sind. [...] Wenn die amerikanische Bevölkerung es zulässt, dass private Banken ihre Währung herausgeben, dann werden die Banken und Konzerne die so entstehen werden das Volk seines gesamten Besitzes rauben bis eines Tages ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten."

      - Thomas Jefferson (1743-1826), 3. Präsident der USA

    • ...wir sind schon fast am Ende angelangt. Unser Zinssystem bedingt eine automatisch höhere Verschuldung. Jeder, der schon einmal einen Kredit hatte, der kennt ja den Effekt: 10.000€ aufgenommen und je nach Laufzeit 15.000€ zurückgezahlt. Krasser ist der Effekt bei Immobilienkrediten, dort wird ja manchmal das Doppelte oder das Dreifache zurückbezahlt. Das ist Inflation, Gelmengenexplosion einfach erklärt. Mit der Ursachenforschung ist das halt auch so seine Sache, aber man kann, wenn man möchte, auf viele Daten zugreifen. Etwa die Zinshöhe der letzten 30 bis 40 Jahre. Wenn man nun die Verschuldung von heute mit diesen Zinsen abzinst, dann kommt man ziemlich genau auf die Staatsschulden von damals. Zweifeln Sie/Ihr noch? Dann werft doch mal nen Blick in die Ausgaben des Bundes: Ein Viertel sind Zinsen! Also, was lernen wir? Ja, genau, es dauert nicht mehr lange, dann ist Schluß, weil die Verschuldung eine Exponentialfunktion ist, welche die Verschuldugsorgien der Zentralbanken erfordern müssen. Das die Banken also am Ende sind, muss klar sein, weil die Höhe der derzeitigen globalen Verschuldung von niemanden mehr getilgt werden kann. Ich empfehle gerne das Sachbuch von Stefan Groß mit dem Titel Spielgeld - ein neues Wirtschaftssystem. Er denkt komplett anders und kommt auf ein erstaunliches neues und transparentes Wirtschaftssystem.

    • Ein lange gehegter Wunsch wird war, endlich gibt es öffentliche Proteste gegen die Verursacher der Krisen! Wobei man die Drahtzieher nicht vergessen sollte!

      Unsere Politiker sind leider machtlos geworden gegen die starke Bankenlobby. Zwar wechseln wir die Politiker mit unserer Wahlstimme aus, aber das nützt nichts, denn die Banklobbyisten bleiben. Haben sie sich doch in Berlin alle in der Nähe des Reichstages eingenistet.

      Ich denke, die Zeit für einen Systemwechsel ist langsam gekommen und der dürfte kaum noch zu stoppen sein.

      Dass sich die Banken gegen die Strömung wehren, sieht man daran, dass JP Morgan in New York dem NY-Police Department gerade einen Spende in Millionenhöhe übergeben hat. Und merkwürdigerweise, greift die Polizei in New York besonders hart gegen Demonstranten durch. Aber gegen die Masse werden sie irgendwann machtlos sein.

      Ich hoffe, dass sich die Protestwelle auch bald bei uns erhebt!

    • Banken im Schwitzkasten???

      Ist das ein schlechter Witz?

      Werden in den Medien absichtlich die falschen Fragen gestellt???

      Sind die privaten Konzernmedien da um uns zu informieren oder um uns abzulenken und eine bestimmte Meinung einzutrichtern?

      Wem gehören eigentlich weltweit die Medien AGs???

      Wer die Information kontrolliert, kontrolliert alles!!!

      Sind Politiker, Konzern- und Medienbosse nur Marionetten der globalen Hochfinanz?

      Wer die Grundursache unserer Probleme verstehen will sollte unser Schuldgeldsystem analysieren.

      Wie entsteht Geld?

      Schaffen Banken Geld aus dem nichts??

      Hat der Staat den privaten Geschäftsbanken das Monopol der Geldschöpfung erteilt?

      Spielt es eine Rolle was die Welt kosten, wenn private Banken Geld aus dem nichts schöpfen können?

      Gehört die Welt ( Medienkonzerne, Energiekonzerne, Lebensmittelkonzerne, Pharmakonzerne, etc. ) den Banken?

      Wessen Interessen vertreten unsere Politiker, während sie das Geldsystem niemals hinterfragen?

      Welches Problem entsteht, wenn die Geldmenge verzinst wird und es keine neuen Schuldner gibt die die Zinsen zahlen?

      Ist die weltweite Verschuldung Systembedingt?

      Ist unser Zinsgeldsystem die Ursache für die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich?

      Werden wir vom Staat und den privaten Banken ausgebeutet?


      Wer wissen will in was für einer manipulierten Scheinwelt wir leben, sollte folgende Seite besuchen:




      Dieser Kommentar wurde von FAZ.net, Süddeutsche.de, welt.de, focus.de und Zeit.de nicht veröffentlicht, Zensur!!! ( Bei Handelsblatt wird er später auch gelöscht, warum? )

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