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Premium Finanzsektor Bund und Cerberus tauschten sich vor Rücktritt der Commerzbank-Spitze aus

Finanzstaatsekretär Jörg Kukies hat mit dem US-Investor regelmäßig gesprochen. Beide Großaktionäre verfolgen bei der Commerzbank ähnliche Ziele.
19.07.2020 - 13:36 Uhr
Dass die Bundesregierung nicht konkret sagt, was sie beim Frankfurter Geldhaus vorhat, ärgert viele Mitarbeiter. Quelle: dpa
Commerzbank-Zentrale in Frankfurt

Dass die Bundesregierung nicht konkret sagt, was sie beim Frankfurter Geldhaus vorhat, ärgert viele Mitarbeiter.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Bundesregierung und der Finanzinvestor Cerberus hatten zuletzt viel Redebedarf. Die beiden größten Aktionäre der Commerzbank haben sich vor den überraschenden Rücktrittsankündigungen von Vorstandschef Martin Zielke und Chefkontrolleur Stefan Schmittmann Anfang Juli intensiv ausgetauscht.

Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. In den vergangenen zwölf Monaten gab es insgesamt sechs Gespräche zwischen Finanzstaatssekretär Jörg Kukies und Vertretern von Cerberus. Besonders brisant sind dabei die beiden letzten beiden Treffen am 8. und 17. Juni.

Einen Tag nach dem ersten Treffen, am 9. Juni, verschickte Cerberus nämlich einen Brandbrief an die Commerzbank, der wenig später öffentlich bekannt wurde. Darin kritisierten die Amerikaner den Kurs der Bank scharf und forderten harte Einschnitte. Der Brief und die Reaktionen darauf waren letztlich ausschlaggebend für den Rücktritt der Commerzbank-Spitze gut drei Wochen später.

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