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Finanzsektor Privatkundengeschäft der ING in Österreich verkauft

Die Genehmigung der Behördern steht zwar noch aus – aber bis Ende des Jahres werden voraussichtlich mehr als 100.000 österreichische ING-Kunden zur Bank99 wechseln.
13.07.2021 - 09:58 Uhr Kommentieren
Die ING hatte Anfang März mitgeteilt, dass sie bis Jahresende ihr Privatkundengeschäft in Österreich beenden und sich dort künftig auf Firmenkunden konzentrieren will. Quelle: dpa
Logo der niederländischen Bank ING

Die ING hatte Anfang März mitgeteilt, dass sie bis Jahresende ihr Privatkundengeschäft in Österreich beenden und sich dort künftig auf Firmenkunden konzentrieren will.

(Foto: dpa)

Frankfurt, Wien, Amsterdam Das Privatkundengeschäft der niederländischen Bank ING in Österreich geht an die Österreichische Post. Vorbehaltlich der Genehmigung der Behörden wechseln damit bis Ende 2021 mehr als 100.000 österreichische ING-Kunden zur Post-Tochter Bank99, teilte das Unternehmen am Dienstag in Wien mit.

Die Bank99, die zu 80 Prozent der Österreichischen Post und zu 20 Prozent der Grawe Bankengruppe gehört, wolle damit ihre Expansion vorantreiben, hieß es. Es gehe um eine Bilanzsumme von 1,7 Milliarden Euro. Ein Preis für den Deal wurde nicht genannt.

Der Übergang der Kunden mit Konten, Hypotheken- und Konsumentenkrediten beginne in den kommenden Monaten und soll bis Jahresende abgeschlossen sein, erklärte die ING mit Sitz in Amsterdam. Mit dem Deal wechselten auch alle Beschäftigten der ING Österreich zur Bank99.

Das 2020 gegründete Geldhaus hat rund 80.000 Kunden. Mit der Übernahme von Krediten und Wertpapieranlagen ergänze man die eigene Produktpalette, so die Bank99.

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    Die ING hatte Anfang März mitgeteilt, dass sie bis Jahresende ihr Privatkundengeschäft in Österreich beenden und sich dort künftig auf Firmenkunden konzentrieren wolle. Privatkunden, die lediglich Sparkonten bei der ING Österreich führten, wurde gekündigt.

    Der Rückzug hat auch Auswirkungen auf die Direktbank ING in Deutschland mit Sitz in Frankfurt, denn die Zahl der Privatkunden wurde bislang für Deutschland und Österreich zusammen angegeben. Im vergangenen Jahr stagnierte die Zahl mit insgesamt 9,53 Millionen fast.

    Mehr: Nach BGH-Urteil: ING nimmt Gebührenerhöhungen zurück.

    • dpa
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