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Finanzstabilität Wirtschaftsforscher warnen vor „beträchtlichem Risiko“ für Banken

Wenn die staatlichen Stützungsmaßnahmen zurückgefahren werden, könnten die Unternehmensinsolvenzen zunehmen und etliche Kredite ausfallen.
15.04.2021 - 10:17 Uhr Kommentieren
Die Geldhäuser seien bisher zwar glimpflich durch die Krise gekommen Quelle: dpa
Bankenviertel in Frankfurt

Die Geldhäuser seien bisher zwar glimpflich durch die Krise gekommen

(Foto: dpa)

Berlin Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen trotz aufgehellter Konjunkturperspektiven Risiken für die Banken und die internationale Finanzstabilität. Die Geldhäuser seien bisher zwar glimpflich durch die Krise gekommen, heißt es in dem am Donnerstag vorgelegten Gutachten.

Die Forscher warnen zugleich: „Ein beträchtliches Risiko geht aber vor allem davon aus, dass mit dem Zurückfahren staatlicher Stützungsmaßnahmen die Zahl der Unternehmensinsolvenzen spürbar steigt und dann immer mehr Kredite uneinbringlich werden.“

Eine weitere Gefahr bestehe darin, dass in vielen Ländern die Regulierungsbehörden die Anforderungen hinsichtlich der Hinterlegung der Darlehen mit Eigenkapital gesenkt haben, damit die Banken die Kreditgewährung aufrechterhalten. Teils seien die Mindestanforderungen unter die Standards gemäß dem Basler Abkommen zur Regulierung der Geldhäuser gesenkt worden. Dies sehen die Forscher um das Essener Institut RWI kritisch: „Es besteht das Risiko, dass dadurch die Glaubwürdigkeit der international vereinbarten Standards beeinträchtigt wird, was die Finanzstabilität gefährden kann.“

Die Forscher rechnen nach dem Konjunktureinbruch im Coronajahr 2020 für 2021 mit einer Erholung: Demnach dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 3,7 Prozent zulegen, wie aus der Gemeinschaftsdiagnose für die Bundesregierung hervorgeht.

Mehr: Neuer Bafin-Präsident warnt vor „enormen Gefahren“ am Finanzmarkt.

  • rtr
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