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Fintech-Manager André M. Bajorat wird Strategiechef der Unternehmenssparte bei der Deutschen Bank

Ein halbes Jahr nach seinem Start beim größten deutschen Bankhaus bekommt der Fintech-Experte aus Hamburg einen höheren Management-Posten.
05.07.2020 Update: 05.07.2020 - 18:50 Uhr Kommentieren
Als Strategiechef der Unternehmerbank des Geldhauses wird André M. Bajorat Änderungen mitgestalten können. Quelle: dpa
Umbau bei der Deutschen Bank

Als Strategiechef der Unternehmerbank des Geldhauses wird André M. Bajorat Änderungen mitgestalten können.

(Foto: dpa)

Frankfurt Seit einem halben Jahr arbeitet der ehemalige Fintech-Manager André M. Bajorat bei der Deutschen Bank. An diesem Sonntag wurde nun seine offizielle Funktion bekannt. Wie Stefan Hoops, Chef der Unternehmerbank der Deutschen Bank, in einem Beitrag auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn mitteilte, wird Bajorat Strategiechef der Unternehmerbank. Laut seinem eigenen LinkedIn-Profil hat Bajorat die neue Position ab diesem Monat inne, zuvor nannte er sich „Managing Director“. Ein Sprecher der Deutschen Bank bestätigte die Personalie auf Anfrage des Handelsblatts.

Der 48-jährige Bajorat gehört zu den bekanntesten Gesichtern in der deutschen Szene der Finanz-Start-ups. Nach einem abgebrochenen Jurastudium hatte er im technischen Callcenter der damaligen Sparkassen-Tochter SK Online angeheuert und war der Sparkassen-Gruppe rund 13 Jahre treu geblieben. Seit Anfang 2014 war er Geschäftsführer des Hamburger Fintechs Figo, das Schnittstellentechnologie anbot.

Im vergangenen Jahr ging das Unternehmen nach einer Fusion mit dem Konkurrenten Finreach in der Firma Finleap Connect auf, einem Tochterunternehmen des Berliner Fintech-Entwicklers Finleap. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Bajorat durch seinen Blog „paymentandbanking.com“ bekannt, aus dem inzwischen ein Unternehmen geworden ist, das auch Konferenzen für die Szene organisiert.

Zu seinem Start bei der Deutschen Bank hieß es Anfang des Jahres, Bajorat solle der Großbank helfen, mehr Geschäfte mit Fintechs zu machen. Schon damals war bekannt, dass er dabei an Stefan Hoops berichtet.

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    In einer Mitteilung an die Mitarbeiter der Unternehmerbank, die dem Handelsblatt vorliegt, heißt es nun, Bajorat werde „für innovative Wachstumsideen und strategische Maßnahmen verantwortlich sein, indem er wichtige Trends und Risiken überblickt“, die das Geschäft der Bank in den kommenden Jahren prägen.

    Dass dabei auch die Kooperation mit Fintechs eine wichtige Rolle spielen dürfte, legt der LinkedIn-Beitrag von Hoops nahe. Darin spricht sich der Bankmanager dafür aus, dass Banken sich ein Beispiel an den Start-ups nehmen sollten. Sie seien innovativer, schneller, würden die Kunden stärker in den Fokus stellen und hätten die moderneren Technologien.

    „Banken sollten sich darauf konzentrieren, Schritt zu halten, sich an die Bedürfnisse ihrer Kunden nach einfacheren und schnelleren Lösungen anpassen und zugleich sicherstellen, dass sie die regulatorischen Anforderungen erfüllen“, so Hoops. Es komme darauf an, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren.

    Neben Bajorat erhält auch Rafael Otero einen offiziellen Titel bei der Deutschen Bank: Chief Product Officer. Seiner Auskunft nach gelten die neuen Job-Bezeichnungen ab dem morgigen Montag. Otero war ebenfalls Anfang des Jahres zum größten deutschen Geldhaus gestoßen. Er gehörte 2012 zu den Gründern des Berliner Fintechs Payleven, ist Mitgründer des auf Sprachassistenten spezialisierten Unternehmens Voice First und seit 2016 Partner bei Paymentandbanking.

    Als Produktverantwortlicher soll er laut der internen Meldung eng mit den Leitern der Geschäftseinheiten zusammenarbeiten, „um die Produktanforderungen zu durchdringen und so den bereichsübergreifenden Technologiebedarf zu definieren“.

    Bajorat und Otero leben mit ihren Familien in Hamburg und Berlin. Wie aus der Meldung der Bank hervorgeht, werden ihre Arbeitsplätze weiterhin dort und nicht in der Zentrale in Frankfurt sein.

    Mehr: Fintechs: Das könnten die Krisengewinner und -verlierer sein. Lesen Sie hier mehr.

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