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Fintech Raisin kooperiert erstmals mit einer Sparkasse

Die Sparkasse Vorpommern will ihren Kunden attraktive Zinsangebote bieten. Eine Kooperation mit dem Fintech Raisin soll dazu beitragen.
28.01.2020 - 00:30 Uhr Kommentieren
Immer mehr Banken kooperieren mit Fintechs. Quelle: obs
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Immer mehr Banken kooperieren mit Fintechs.

(Foto: obs)

Berlin Mit der Sparkasse Vorpommern arbeitet die Zinsplattform Raisin, auch bekannt unter der Marke „Weltsparen“, erstmals mit einem öffentlich-rechtlichen Institut zusammen. Kunden der norddeutschen Sparkasse haben jetzt die Möglichkeit, Angebote der Partnerbanken auf der Zinsplattform zu nutzen. Während Bankkunden in Deutschland kaum mehr etwas für ihre Einlagen bekommen, bieten ausländische Banken vergleichsweise attraktive Zinsangebote für Tagesgeld oder Festgeld.

Raisin nimmt hier eine Mittlerfunktion ein. Seit der Gründung im Jahr 2013 haben mittlerweile 225.000 Kunden aus 32 Ländern Europas Spareinlagen im Wert von mehr als 19,5 Milliarden Euro bei 91 Partnerbanken angelegt. In Deutschland kooperiert Raisin beispielsweise mit der Commerzbank, der Bremer Volksbank oder der Spardabank Nürnberg. In Finanzkreisen geht man davon aus, dass weitere Institute dem Beispiel der Sparkasse Vorpommern folgen werden.

„Um unseren Kunden in Zeiten von Null- und Negativzinsen attraktive Angebote zu unterbreiten, kooperieren wir mit Weltsparen“, begründet der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Vorpommern, Ulrich Wolff, die Kooperation. Die Sparkasse Vorpommern nimmt von ihren privaten Kunden keine Negativzinsen, betonte eine Sprecherin. Nur bei gewerblichen Kunden, die über Einlagen von mehr als 100.000 Euro verfügen, werden entsprechende Gespräche geführt.

Allerdings nimmt der Druck zu, Verwahrentgelte zu nehmen. Banken müssen seit September 0,5 Prozent Negativzinsen zahlen, wenn sie überschüssige Mittel bei der Europäischen Zentralbank parken. Zuvor lag der Negativzins bei 0,4 Prozent. Schlechte Ertragsaussichten bringen immer mehr Banken dazu, über die Einführung von Negativzinsen nachzudenken, auch wenn die EZB Freibeträge eingeführt hat.

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