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Fintech Solarisbank gewinnt Mineralölkonzern BP als Kunden

Die Solarisbank erweitert ihren Kundenstamm. Mit BP verbucht das Fintech nun den zweiten Großkunden im Segment Identity binnen weniger Monate.
09.09.2020 - 13:22 Uhr Kommentieren
Solarisbank: Fintech gewinnt Mineralölkonzern BP als Kunden Quelle: Bloomberg
Roland Folz

Der CEO der Solarisbank spricht auf einer Konferenz in Berlin im vergangenen Juni.

(Foto: Bloomberg)

Berlin Die Solarisbank sichert sich einen weiteren bedeutenden Kunden: Bei der Identifikation von Firmenkunden im europäischen Tankkartengeschäft setzt der britische Mineralölkonzern BP künftig auf das deutsche Fintech. Damit kann das Start-up innerhalb von wenigen Monaten bereits den zweiten Großkunden in diesem Segment verbuchen: Bei Otto, Deutschlands größtem Onlinehändler, ist die Solarisbank bereits für die Legitimationsprüfung der Geschäftskunden verantwortlich, die den Marktplatz „Otto Market“ nutzen wollen.

Kooperationspartner der Solarisbank ist die BP-Tochter B2Mobility, die ein lizenziertes E-Geldinstitut ist. Auch B2Mobility muss die Vorgaben der EU-Zahlungsdiensterichtlinie, kurz PSD genannt, erfüllen. Dazu gehört auch die Kundenidentifikation zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Dabei setzt die BP-Tochter nun auf die Expertise der Solarisbank, konkret ihrer „Know your Customer“ (KYC)-Plattform. Dies ermöglicht nach Unternehmensangaben eine lückenlose Identifizierung von Firmen- und Privatkunden via einer bestimmten Datenschnittschnelle (API). Der Vorgang könne nahtlos in den Kunden-Registrierungs-Prozess integriert werden, heißt es.

Für die Kundenidentifizierung gibt es in der EU noch keine einheitlichen Regeln, was länderübergreifende Aktivitäten behindert und im Kern die Schaffung eines EU-Finanzbinnenmarktes beeinträchtigt. BP hat dieses Problem durch die Kooperation gelöst. Erst soll die KYC-Lösung der Solarisbank in Deutschland eingesetzt werden. Nach und nach wird eine Übertragung auf andere europäische Länder angestrebt.

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     „Mit der Solarisbank haben wir einen innovativen, strategischen Partner gefunden, der es uns ermöglicht, die an uns gestellten gesetzlichen Anforderungen in einem für unsere Kunden schlanken Prozess digitalisiert abzubilden“, erklärt Rene Jansen, Geschäftsführer der B2Mobility GmbH

    Und für die Leiterin des Geschäftsbereichs Identity bei der Solarisbank, Delia König, ist es ein Fortschritt, dass die Dienstleistungen des Start-ups jetzt auch in anderen Ländern zum Einsatz kommen. Die Partnerschaft werde sich umsatzseitig für die Solarisbank „signifikant“ bemerkbar machen, hieß es.

    Mehr: Investoren stürzen sich auf Zahlungsdienstleister.

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