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Fintechs Comdirect unterstützt die junge wilde Finanzbranche

Die Commerzbank-Tochter will Gründern von kreativen Finanztechnologie-Firmen helfen. Gute Ideen sollen schneller umgesetzt werden. Doch auf welche Weise werden die jungen Unternehmen die ersten Hürden nehmen?
23.09.2015 - 15:29 Uhr
Die Commerzbank-Tochter stellt sich digitalen Herausforderungen. Quelle: PR
Comdirect

Die Commerzbank-Tochter stellt sich digitalen Herausforderungen.

(Foto: PR)

Frankfurt Viele Banken kämpfen derzeit gleich an zwei Fronten: Zum einen drücken die Minizinsen die Margen, zum anderen macht ihnen die Digitalisierung zu schaffen. Das liegt auch daran, dass viele neue Wettbewerber in den lukrativen Bankenmarkt drängen. Kreative Finanztechnologie-Firmen, kurz Fintechs, können manches besser als die etablierten Geldhäuser – und vor allem billiger. Einige Banken sind dazu übergegangen, nicht gegen Fintechs vorzugehen, sondern mit ihnen zu kooperieren. Teils beteiligten sie sich auch an den jungen Unternehmen.

Die Direktbank Comdirect geht jetzt einen in Deutschland neuen Weg: „Wir wollen Fintech-Gründer ganz am Anfang unterstützen. Die Gründer können sich bei uns bewerben, wir stellen Räume, Infrastruktur und in kleinem Umfang finanzielle Unterstützung von bis zu 10.000 Euro, zum Beispiel für die Marktforschung, zur Verfügung“, sagt Comdirect-Chef Arno Walter dem Handelsblatt.

Die 15 größten Fintech-Firmen
Platz 15: Dataminr
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Die Finanzdienstleistungsbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen infolge der Digitalisierung. Unter anderem steht sie zunehmend im Wettbewerb mit neuen Unternehmen. Zu den größten Fintech-Firmen gehört Dataminr, die mit 1,6 Milliarden Dollar bewertet wird. Die Firma gehört zu den Pionieren der Branche. Ihre Computer wühlen sich jeden Tag durch 500 Millionen Tweets, um marktrelevante Nachrichten aufzuspüren, die noch nicht über die regulären Presseagenturen gelaufen sind.

Die Daten des Rankings stammen von Finovate und basieren auf Medienberichten oder aus Hochrechnungen der letzten Finanzierungsrunden.

(Foto: Screenshot)
Platz 14: Prosper
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Prosper bringt private Kreditgeber und -nehmer online zusammen. Eingeführt wurde die Plattform im Jahr 2006 in den USA und gehört mittlerweile zu den größten der Fintech-Unternehmen: mit einem Marktwert von 1,9
Milliarden Dollar landet Prosper Marketplace auf Platz 14.

(Foto: Screenshot)
Platz 10: One97
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Einen Platz 13 gibt es nicht, die folgenden vier Unternehmen haben es alle auf den zehnten Rang geschafft, so wie One97: Zuletzt investierte der chinesische Internet-Konzern Alibaba in den indischen Payment-Service. Der Firmenwert der Online-Zahlungsplattform wird auf zwei Milliarden Dollar geschätzt.

(Foto: Screenshot)
Platz 10: Oscar
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Der Krankenversicherer Oscar Health sammelt die Daten seiner Kunden durch Fitnessarmbänder und Smartwatches ein und zahlt den Leuten Prämien dafür, sich gut in Schuss zu halten. Das kommt in den USA scheinbar gut an: Das Start-up aus Manhattan gilt als großes Tech-Versprechen im Versicherungsmarkt und hat einen geschätzten Marktwert von zwei Milliarden Dollar.

(Foto: Screenshot Twitter)
Platz 10: Credit Karma
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Bei Credit Karma können Kreditkartenbesitzer ihre Bonität und Kreditwürdigkeit beobachten. Mittlerweile gibt es das US-Finanztool seit neun Jahren und es ist zwei Milliarden Dollar wert.

(Foto: Screenshot)
Platz 10: CommonBond
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CommonBond ist einer der erfolgreichsten Kreditmarktplätze der USA und wächst immer mehr: vor einigen Monaten hat der Kreditmarktplatz eine Partnerschaft mit dem Finanzdienstleister Nelnet angekündigt. Derzeit ist CommonBond zwei Milliarden Dollar wert.

(Foto: Screenshot)
Platz 9: Xero
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Der Anbieter einer cloudbasierten Buchhaltungssoftware, Xero, landet mit einem Marktwert von 2,4 Milliarden Dollar auf den neunten Platz. Das könnte sich aber ändern: Künftig will das australische Unternehmen die Präsenz in den USA und Großbritannien verstärken.

(Foto: Screenshot)

Das Projekt, das in Kürze startet, nennt sich Start-up-Garage - in Anlehnung daran, dass auch der Softwareriese Microsoft in einer Garage gegründet wurde.
Es gehe nicht um eine Finanzbeteiligung, sondern darum, es zu erleichtern, die ersten Hürden bei einer Gründung zu nehmen.

„In der Regel wird sich nach drei Monaten zeigen, ob eine Idee auch funktioniert und sich der Realisierung zum Beispiel in Form einer App nähert“, so Walter. Je drei Gründerteams sollen in Hamburger Büros künftig parallel an Ideen tüfteln.

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    Auch Experten halten den Ansatz für vielversprechend: „Es ist in der Tat oft das Problem, dass eigentlich vielversprechende Ideen nicht schnell genug umgesetzt werden und dann veralten oder man sie an anderer Stelle realisiert“, sagt Nils Beier von der Unternehmensberatung Accenture.

    Fintechs wie Wikofolio, Kreditech oder Lendico sind in letzter Zeit verstärkt in den Fokus von Banken und Investoren gerückt. Sie vermitteln beispielsweise Kredite oder betreiben Handelsplattformen für Privatanleger.

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