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Französische Großbank SocGen schrumpft Gewinn um 42 Prozent

Einmalige Abschreibungen in der Fondssparte und bei der russischen Tochter Rosbank haben bei der französischen Großbank Société Générale zu einem deutlichen Gewinnrückgang geführt. Auch die Quartalseinnahmen gaben nach.
01.08.2012 Update: 01.08.2012 - 10:39 Uhr Kommentieren
Muss einen kräftigen Gewinnrückgang verkraften: Die französische Großbank Societe Generale. Quelle: AFP

Muss einen kräftigen Gewinnrückgang verkraften: Die französische Großbank Societe Generale.

(Foto: AFP)

Paris
Hohe Abschreibungen haben die französische Großbank Societe Generale im zweiten Quartal stark belastet. Der Überschuss ging um 42 Prozent auf 433 Millionen Euro zurück, wie das Institut am Mittwoch in Paris mitteilte. Die Bank wertete ihre russische Tochter Rosbank um 250 Millionen Euro ab und schrieb weitere 200 Millionen Euro auf den US-Vermögensverwalter TCW ab. Analysten hatten nicht mit einem so starken Einbruch gerechnet.

Zudem belastete der Abbau von Risiken in der Bilanz sowie der Verkauf von alten „Giftpapieren“ aus der Zeit vor der Finanzkrise den Gewinn in der Investmentbanking-Sparte mit rund 260 Millionen Euro. Der Gewinn der Sparte, in der die Bank hart spart und 1600 Stellen streicht, sackte so um knapp 71 Prozent auf 131 Millionen Euro ab.

Bei Societe Generale habe die Stärkung der Kapitalstruktur derzeit oberste Priorität. Vorstandschef Frederic Oudea will so das Vertrauen der Märkte in sein Institut stärken. Er betonte erneut, dass die Bank die künftig strengeren Kapital-Anforderungen (Basel III) aus eigener Kraft erfüllen könne. Das Institut baut seit rund einem Jahr Risikopositionen massiv ab und nimmt dabei auch Verluste in Kauf.

Die Bank war im vergangenen Jahr in schweres Fahrwasser geraten. Der Überschuss brach um fast 40 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro ein. Im Schlussquartal vermied die Bank nur knapp rote Zahlen. Der Schuldenschnitt für Griechenland kam die Bank teuer zu stehen. Hinzu kamen Verluste bei der griechischen Tochter-Bank Geniki. Ende Juni 2012 hatte Societe Generale noch 2,2 Milliarden Euro in Papieren von Griechenland, Italien, Irland, Portugal und Spanien investiert. Dieses Risiko nannte Oudea am Mittwoch „unbedeutend“.


  • rtr
  • dpa
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