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Fusion Weg zur Comdirect-Komplettübernahme für Commerzbank ist frei

Das Geldhaus darf die letzten Minderheitsaktionäre aus dem Unternehmen drängen. Für den nötigen Antrag haben wohl 99,6 Prozent der Stimmberechtigten votiert.
05.05.2020 - 18:39 Uhr Kommentieren
Die Commerzbank hatte im September angekündigt, sich die Comdirect mit Sitz im schleswig-holsteinischen Quickborn ganz einverleiben zu wollen. Quelle: dpa
Online-Bank Comdirect

Die Commerzbank hatte im September angekündigt, sich die Comdirect mit Sitz im schleswig-holsteinischen Quickborn ganz einverleiben zu wollen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Commerzbank hat die letzte formale Hürde auf dem Weg zur Integration ihrer Online-Tochter Comdirect genommen. Der MDax-Konzern darf die verbliebenen Minderheitsaktionäre per Barabfindung aus dem Unternehmen drängen. Den Weg für dieses sogenannte Squeeze-Out machte die Comdirect-Hauptversammlung am Dienstag erwartungsgemäß mit großer Stimmenmehrheit frei. Nach Angaben der Comdirect votierte die Hauptversammlung mit 99,6 Prozent der Stimmen für den Antrag.

Die Commerzbank hatte im September angekündigt, sich die Comdirect mit Sitz im schleswig-holsteinischen Quickborn ganz einverleiben zu wollen. Denn im Zuge der Digitalisierung gleichen sich die Geschäftsmodelle immer stärker an. Der Commerzbank-Vorstand geht davon aus, dass sich Synergien von bis zu 150 Millionen Euro pro Jahr heben lassen – unter anderem weil Doppelfunktionen abgebaut werden.

Nach der Ankündigung im Herbst konnte die Frankfurter Konzernmutter ihren Anteil an der Comdirect bereits auf 90,29 Prozent aufstocken. Die restlichen Eigentümer erhalten nun 12,75 Euro je Aktie und damit etwas weniger, als das Comdirect-Papier zuletzt an der Börse wert war.

Der Vertrag zur Verschmelzung der beiden Häuser war im März unterzeichnet worden. Seinerzeit hatte die Commerzbank angekündigt, sie wolle die Comdirect-Standorte Quickborn und Rostock erhalten, die Mitarbeiter des Instituts würden von der Commerzbank übernommen. Ende vergangenen Jahres hatte die Comdirect 1278 Beschäftigte – der Großteil davon am Hauptsitz des Instituts in Quickborn nahe Hamburg.

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