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Geldhaus Deutsche Bank glaubt weiter an die Filialen

Die Deutsche Bank will ihr Filialnetz erhalten. Laut Vorstand Neske könne Online-Banking nur eine Ergänzung sein. Unterdessen läuft die Postbank-Integration nach Plan. Die Zwei-Marken-Strategie soll bleiben.
04.12.2014 - 14:06 Uhr Kommentieren
Filialen der Deutschen Bank wie hier in Hannover sollen auch weiterhin bestehen bleiben. Quelle: dpa

Filialen der Deutschen Bank wie hier in Hannover sollen auch weiterhin bestehen bleiben.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Deutsche Bank stimmt nicht in den Abgesang auf das Filialgeschäft ein. „Ich glaube nicht an eine pure Online-Bank“, sagte der für Privat- und Geschäftskunden zuständige Vorstand Rainer Neske am Mittwochabend in Frankfurt. Deutschlands größtes Geldhaus wolle das Filialnetz erhalten, die Beratungsleistungen aber enger mit dem Online-Banking verzahnen. Einen ähnlichen Weg geht die Commerzbank. Die Differenzierung erfolge künftig über gute Beratungsleistungen und direktes Kundenfeedback, betonte Neske. Ziel sei es, eine „digital-transformierte“ Bank zu schaffen.

Die Deutsche Bank hatte ihr Privatkundengeschäft mit der Übernahme der Postbank in der Ära Josef Ackermann deutlich gestärkt. Seit 2010 gehört die Postbank mehrheitlich zur Deutschen Bank. Die Integration läuft auf Hochtouren. Neske zog eine positive Zwischenbilanz. Bei der Postbank seien die Risiken in der Bilanz deutlich abgebaut worden.

Die Verschmelzung der Dienstleistungstöchter auf den Konzern und die schrittweise Einführung der neuen IT („Magellan“) laufe planmäßig. Bislang seien Synergien von 200 Millionen Euro gehoben worden, mehr werde folgen. Ziel sei es, unter Beibehaltung der Zwei-Marken-Strategie eine gemeinsame Service-Plattform für die 23 Millionen Privatkunden von Deutscher Bank und Postbank aufzubauen – eine „Fabrik“, wie Neske betonte. „Sind wir da schon am Ende? Noch lange nicht!“

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