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Geldhaus in Not Fusion soll Krisen-Sparkasse Dinslaken retten

Die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe machte vor knapp einem Jahr Schlagzeilen. Das Geldhaus brauchte dringend mehr Eigenkapital. Jetzt kommt die Rettung – durch eine Fusion.
18.12.2015 - 12:12 Uhr
Die Sparkasse Dinslaken geriet durch mehrere faule Kredite in Schwierigkeiten und machte zuletzt einen Verlust. Quelle: dpa
Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe

Die Sparkasse Dinslaken geriet durch mehrere faule Kredite in Schwierigkeiten und machte zuletzt einen Verlust.

(Foto: dpa)

Frankfurt Verhandelt wurde schon lange. Nun sind der Zusammenschluss der Verbands-Sparkasse Wesel und der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe besiegelt, die entsprechend Verträge wurden unterzeichnet: Zum 1. Januar firmieren sie als Niederrheinische Sparkasse Rhein-Lippe, wie die „Rheinische Post“ berichtet. Die weiteren Fusionsschritte folgen dann im Jahresverlauf.
Der Chef der Sparkasse Wesel, Friedrich-Wilhelm Häfemeier, sprach von einem „historischen Tag“. Ein Dreivierteljahr wurde um den Zusammenschluss gerungen. Die fusionierte Sparkasse kommt auf eine Bilanzsumme von knapp 3,3 Milliarden Euro und würde damit unter den Top-100-Sparkassen landen.

Eine ganz gewöhnliche Fusion ist es nicht: Die Sparkasse Dinslaken geriet durch mehrere faule Kredite in Schwierigkeiten und machte zuletzt einen Verlust. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit war 2014 negativ: minus 10,7 Millionen Euro. „Mit dem Geschäftsergebnis des Jahres 2014 sind wir nicht zufrieden“, heißt es denn auch im Jahresabschluss. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Sparkasse seien „als nicht ausreichend zu bewerten“.

Schon seit einigen Jahren läuft es nicht mehr rund bei dem Geldhaus. 35 Millionen Euro Eigenkapital braucht es, bis spätestens Ende 2016.
Einfach wird die Zukunft auch für das fusionierte Institut nicht – vor allem angesichts der Minizinsen, die Margen vieler Sparkassen erodieren. Wichtigstes Ziel für Häfemeier, so die „Rheinische Post“, sei es, „die Niedrigzinsphase zu überleben“.

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