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Geldpolitik Schwedische Notenbank weitet ihre Anleihekäufe aus

Die Riksbank hebt das Volumen ihres Kaufprogramms auf 700 Milliarden Kronen an. Die Landeswährung reagiert auf die Entscheidung mit Kursverlusten.
26.11.2020 - 12:06 Uhr Kommentieren
Schweden: Notenbank beschließt erste Zinserhebung seit sieben Jahren Quelle: Sveriges Riksbank
Schwedische Notenbank

Viele Analysten hatten eine geringere Anhebung erwartet.

(Foto: Sveriges Riksbank)

Stockholm Die schwedische Notenbank weitet ihre Anleihekäufe inmitten der zweiten Welle der Coronakrise deutlich aus. Das Volumen des Kaufprogramms werde um 200 Milliarden auf 700 Milliarden Kronen (etwa 69 Milliarden Euro) angehoben, teile die Riksbank am Donnerstag in Stockholm mit.

Viele Analysten hatten mit einer Ausweitung gerechnet, zumeist aber eine geringere Anhebung erwartet. Die schwedische Krone reagierte auf die Entscheidung mit Kursverlusten.

Die Käufe sollen bis Ende 2021 durchgeführt werden. Der geldpolitische Ausschuss war sich jedoch nicht einig. Zwei Mitglieder stimmten gegen den Beschluss: Ein Mitglied plädierte für eine geringere Anhebung, ein weiteres Mitglied wollte die zusätzlichen Wertpapierkäufe nicht mittragen.

Die Notenbank will neben herkömmlichen Staatsanleihen auch sogenannte grüne Wertpapiere kaufen. Derartige Anleihen sollen der Finanzierung umweltgerechter Ziele dienen. Sie sind stark im Kommen.
"Indem das Wertpapier-Kaufprogramm aufgestockt und verlängert wird, macht die Riksbank deutlich, dass eine umfassende geldpolitische Unterstützung so lange wie sie nötig ist, verfügbar sein wird", erklärte die Notenbank. Die Leitzinsen beließen die Währungshüter dagegen erwartungsgemäß bei null Prozent.

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    Schweden leidet wie andere europäische Länder unter einer zweiten Virus-Welle. Das Land hatte ursprünglich einen sanften Umgang mit der Pandemie gewählt und wenige Beschränkungen des öffentlichen Lebens als Gegenmaßnahme beschlossen. Im Zuge der zweiten Infektionswelle wurden die Eindämmungsmaßnahmen jedoch verschärft. Experten erwarten, dass dies die konjunkturelle Erholung bremsen wird. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung um 8,3 Prozent eingebrochen, was ein Negativrekord für das Land war.

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    • dpa
    • rtr
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