Gescheiterte Allianz Deutsche Bank flirtete mit UBS auch im Investmentbanking
Die Schweizer Bank war schon früher ein möglicher Fusionspartner der Deutschen Bank.
Frankfurt Die Deutsche Bank und die Schweizer UBS teilen viele Interessen. Beide liebäugelten lange damit, ihre Vermögensverwaltungseinheiten zusammenzulegen. Und auch im Investmentbanking hätten beide Institute gerne kooperiert. Bis Juni sprachen sie über Optionen für das defizitäre Aktiengeschäft der Deutschen Bank, heißt es in Finanzkreisen.
Die Deutsche Bank hätte diese Problemsparte gerne mit dem Aktienhandel der UBS zusammengelegt oder das Geschäft an diese abgegeben, hieß es. Im Gegenzug hätte die UBS mehr Anleihegeschäfte über die Deutsche Bank abwickeln sollen. Das „Wall Street Journal“ hatte zuerst über die Kooperation beider Häuser im Investmentbanking berichtet.
Die Aktien-Anleihe-Allianz mag gescheitert sein, doch dass es die Gespräche überhaupt gab, ist bemerkenswert genug: Sie sind ein Indiz dafür, dass Europas Geldhäuser sich für Kooperationen und Allianzen zunehmend öffnen. Grenzüberschreitende Fusionen sind nach wie vor politisch heikel, gerade wenn es um die Frage geht, wo ein fusioniertes Institut seinen Sitz haben soll.
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