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Premium Getrickst, getäuscht, geflunkert Wie die Deutsche Bank die Libor-Ermittlungen behinderte

Die Deutsche Bank muss wegen der Libor-Affäre eine Rekordstrafe in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar an britische und amerikanische Aufseher zahlen. Ein Grund für das Strafmaß: Lange Zeit wurden die Ermittlungen behindert.
23.04.2015 - 19:46 Uhr
Dadurch, dass das Geldhaus die Ermittlungen im Zuge der Libor-Affäre behinderte, fiel das Strafmaß so hoch aus. Quelle: dpa
Deutsche Bank

Dadurch, dass das Geldhaus die Ermittlungen im Zuge der Libor-Affäre behinderte, fiel das Strafmaß so hoch aus.

(Foto: dpa)

Es ist offenbar eine Lüge gewesen, die ein Deutsche-Bank-Mitarbeiter der britischen Finanzaufsicht FCA auftischte: Man könne einen Bericht der deutschen Aufsichtsbehörde BaFin nicht rausgeben, denn diese wolle das schlicht nicht. „Das war unrichtig“, schreibt die FCA in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht.

Die Behörde listet gleich eine ganze Reihe weiterer Verfehlungen des Frankfurter Geldhauses in der Affäre um die Manipulation des Zinssatzes Libor auf – allesamt Gründe, die am Ende zu einer Rekordstrafe führten. Die britische FCA sowie die US-amerikanischen Behörden, darunter das US-Justizministerium und die Derivateaufsicht CFTC, verhängten am Donnerstag ein Bußgeld von insgesamt 2,5 Milliarden Dollar (umgerechnet 2,3 Milliarden Euro) gegen die Deutsche Bank. Zuvor hatte die UBS die höchste Strafe in der Libor-Affäre gezahlt: 1,5 Milliarden Dollar.

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